Neue Ideen für Garser Volksfest gefragt

Zum Artikel „Sorge um das Garser Volksfest“ (Lokalteil):

Bis heute haben die Verantwortlichen leider nicht erkannt, dass die Zeiten, in denen es reichte, ein Bierzelt aufzustellen, um zahlungskräftige Besucher anzulocken, längst vorbei sind. Heute leben Volksfeste nach dem Motto einer Eventgas tronomie, bei der für alle Altersgruppen etwas geboten ist. Dass in Wasserburg vorverlegt wurde, hätte als He rausforderung und nicht als Entschuldigung für ein mögliches Scheitern angenommen werden sollen. Auch Wasserburg plant ein Volksfest nicht wenige Wochen vor dessen Beginn, Zeit wäre also genug gewesen. Seit Jahren aber hören wir Garser nur, warum es nicht so ideal ist, da ist ein Burschenfest, da ist ein xy-Fest – so gibt es Jahr für Jahr zu hören. Auch dass der Festplatz suboptimal ist, wird jährlich deutlich unterstrichen. Als Veranstalter sollte man die örtlichen Gegebenheiten zu nutzen wissen, die so schlecht gar nicht sind! Parkplätze im Überfluss sind ein gutes Argument und auch eine über die Gemeindegrenzen hinaus bedeutende Einrichtung befindet sich in direkter Nachbarschaft. Leider verwahren sich die Verantwortlichen anscheinend strikt davor über den Tellerrand zu schauen, womit auch die Standortfrage eine vorgeschobene Erklärung für eine seit Jahren vorherrschende Ideenlosigkeit ist. Es gäbe so einige Events, die nicht nur ortsteilübergreifend, sondern nach einer gewissen Einspielungszeit auch über die Gemeindegrenzen hi naus Besucher anlocken könnten. Damit würde sich die Attraktivität für die Schausteller spürbar erhöhen, was den Umsatz steigert und schlussendlich im Umkreis stattfindende Festlichkeiten zu Mitbewerbern und nicht zu Ausredengebern macht.

Ferdinand Wimmer

Gars am Inn

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