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Nasskiesabbau wäre auch durch niedrigere Geburtenraten in der Welt zu verhindern

Zum Leserbrief „Für den Nassausbau und gegen Wachstum“ (Leserbriefseite):

In Mühldorf soll Kies im Nassabbau gefördert werden. Aus nachvollziehbaren Gründen spricht sich Herr Schönfelder – wenn schon Kies gebraucht wird – für den Nassabbau aus. Darüber hinaus stellt er die Frage, warum überhaupt so viele Bodenschätze gebraucht werden. Seine Antwort: zu viele Menschen auf zu wenig Raum. Deutsche verhalten sich schon lange dementsprechend: Es werden weniger Kinder geboren, als Menschen sterben. Dieses Verhalten wird aber konterkariert durch eine millionenfache Massenzuwanderung. Wenn sich in anderen Regionen dieser Erde die Menschen ebenso verantwortungsvoll verhalten würden wie bei uns, wäre die Welt nicht mit etwa acht Milliarden Menschen überbevölkert. Mit einer „deutschen Geburtenrate“ gäbe es maximal sechs Milliarden Menschen.

Warum orientieren sich andere Länder – vor allem sogenannte ärmere, aber kinderreichere Länder – in diesem Punkt nicht an unserem Verhalten? In anderen Zusammenhängen hört man oft genug von Politikern: Wir müssen vorangehen, damit uns andere folgen. Von den Grenzen des Wachstums war schon vor Jahrzehnten die Rede. Politische Korrektheit verhindert offensichtlich, selbstverständliche Wahrheiten zu benennen und die Politik danach auszurichten.

Überwiegend funktioniert die „Erziehung“ der Deutschen sehr gut. Diese Fähigkeit sollten wir bei denen, die Schutz in Deutschland suchen, anwenden. Nach einer erfolgreichen Erziehung (berufliche Fähigkeiten, Kinderzahl) können diese Menschen in ihren Herkunftsländern für Verbesserungen sorgen. Damit ergäbe sich in der Summe auch ein Beitrag zur Bekämpfung des Hungers oder zur Klimarettung.

Gerhard Mania

Neumarkt-St.Veit