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Nächstenliebewird geschenktund nicht verfügt

Zum Bericht „Papst fordert EU zu besserer Verteilung von Migranten auf“ (Politikteil):

Schon seit Jahren fordert Papst Franziskus, dass die Migranten aus den Lagern rund um das Mittelmeer nach Europa hineingeholt werden. Der Wirkung seiner Forderungen ist dürftig. Die Erklärung mag in einem Gedanken seines Vorgängers Paul VI. liegen. Der schrieb in seinem Apostolischen Schreiben Evangelium Nuntiandi im Jahr 1975: „Der heutige Mensch“, so sagten wir kürzlich zu einer Gruppe von Laien, „hört lieber auf Zeugen als auf Lehrer, und wenn er auf Lehrer hört, dann deshalb, weil sie Zeugen sind.“ Nächstenliebe ist ein Geschenk eines Menschen an einen anderen Menschen. Sie wird nicht verfügt, sie wird nicht verdient. Sie wird geschenkt, von einem Menschen zu dessen Nächstem. Sie ist eine Angelegenheit zwischen diesen beiden. Und wer sich dennoch einmischen will, wer Einfluss nehmen will auf die Nächstenliebe seiner Mitmenschen, wer steuern möchte, wen seine Mitmenschen lieben und wie, der bewirkt vielleicht mehr mit einem persönlichen Zeugnis, also mit seinem Beispiel.

ProfessorDr. Johannes Schroeter

Großkarolinenfeld

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