Nach Trump die Sintflut?

Was kommt nach Donald Trump? Die Zukunft der USA beschäftigt unsere Leser.
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Was kommt nach Donald Trump? Die Zukunft der USA beschäftigt unsere Leser.

Zur Berichterstattung über die Wahl in Amerika und ihre Folgen (Seite1/Politik/Regionalteil/Lokalteil):

Endlich ist er weg. Europa, die Märkte atmen auf. Ist er denn wirklich weg? US-Außenminister Pompeo erklärt: „Es wird einen reibungslosen (flüssigen) Übergang in die zweite Trump-Regierung geben“ (OVB, 12. November, Seite 4) – nach erfolglosen juristischen Schritten. Wie denn, Mr Pompeo? Das ist schon in die Wege geleitet.

Gut zwei Monate vor dem Countdown ernennt Trump einen neuen Verteidigungsminister, der sich nicht – wie sein Vorgänger – weigert, das Militär bei inneren Unruhen einzusetzen. Die inneren Unruhen kommen, wenn Trump nicht geht. Das Militär wird nur zum einen Teil folgen, zum anderen Teil zu Biden überlaufen. Es folgt: Staatsstreich, Bürgerkrieg. Wie ahnungslos verhalten sich Presse und Aktienmärkte? Ich wünsche mir so, dass ich vollkommen falsch liege.

Bernt Reimann

Raubling

Man kann es drehen und wenden wie man will. Die Tatsache, dass die Demokraten die Schuld für die vielen Covid-19-Toten in den USA leichtfertig, oberflächlich und verantwortungslos dem Noch-Präsidenten Donald Trump in die Schuhe geschoben haben, ist und bleibt nicht nur eine kolossale Ungerechtigkeit, sondern darüber hinaus eine Riesen-Sauerei, die juristisch geahndet gehört!

Denn genügend Amerikaner haben es geglaubt und glauben es immer noch. Ich glaube nicht, dass die Neuen große politische Erfolge zeitigen werden. Ich sehe eher die USA im gesellschaftspolitischen Chaos versinken. Warten wir’s ab.

Werner Fuchs

Bad Feilnbach

In dem Bildtext „God bless Amerika“ (4. November/Seite 1) fällt das Wort „Schicksalswahl“. Wenn überhaupt, so ist das Schicksalshafte an dieser Wahl das Missverhältnis zwischen einer der besten Verfassungen der Welt einerseits (USA) und dem Noch-Präsidenten Donald Trump andererseits, einem skandalösen, völlig unfähigen, aber durch seine Aggressivität und totale Verantwortungslosigkeit als Politiker und als Mensch bestehendem Hochsicherheitsrisiko erster Ordnung für die USA selbst und die Welt!

Seine Privat-Schulden: vier Milliarden US-Dollar, seine Neuschulden der 48-monatigen Amtszeit: sieben Billionen US-Dollar, das heißt pro Monat rund 146 Milliarden US-Dollar Neu-Schulden: von 14 Billionen auf jetzt 21 Billionen! Mag sein, dass die USA über viele fähige und tüchtige Politiker in beiden Parteien verfügen: Dann aber muss Schluss damit sein, dass Großkonzerne und tricksende Milliardäre (zum Beispiel die Koch-Brüder, 40 Millionen US-Dollar Spenden pro Jahr) mit ihren Riesenspenden in unbegrenzter Höhe am Volk vorbei ihre egoistischen Ziele im Senat und im Repräsentantenhaus hintenherum durchsetzen können. Macht braucht vor allem Kontrolle – durch ein Parlament und Medien, die indiskutable Leute wie Donald Trump gar nicht erst in solche Positionen bringen!

Gerda Wojtech

Waldkraiburg

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat bei jeder Wahlveranstaltung erklärt, dass er große Probleme bei dem Briefwahl-System sieht. Einzig und alleine berichtete die Tagesschau am 6. Oktober, dass es in New York zu einer großen Panne bei den Briefwahlunterlagen gekommen ist. Hier wurden 100 000 falsche und nicht korrekte Unterlagen verschickt.

Die zuständigen Behörden und der Gouverneur Andrew Cuomo bestätigten zähneknirschend den Vorfall. Die Schlagzeilen in den deutschen Medien wären bei solchem Versagen riesengroß, und das zu Recht!

Bis August benötigten die Behörden, um die Stimmen von einer Vorwahl im Juni auszuzählen. Zehntausende Stimmen mussten dort sofort aussortiert werden. So gab es schon in der Vergangenheit bei den Vorwahlen in den Bundesstaaten große Unstimmigkeiten bei den Auszählungen.

Dieser Skandal wurde in den Printmedien mit keinem Wort erwähnt. Die Fragen, wie das in Amerika möglich ist, wurden nie gestellt – und deswegen nicht beantwortet. Hat das System? Warum? Ist das Thema uninteressant? Passt das nicht zur Stimmung oder Meinungsmache? Weshalb sind die Briefwahlunterlagen in Amerika so schwer zu kontrollieren? Fragen über Fragen!

Franz Smeets

Bruckmühl

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