Es muss sich was tun

Zum Bericht „Öffis kostenlos“ auf der Seite „Nachhaltigkeit“:

Gerade in Wahlzeiten wird in aller Munde, von fast allen Bewerbern, immer wieder die Förderung und der Ausbau des ÖPNV und der Fahrradwege vollmundig beschworen. Da ist es doch schön, wenn man liest, in Augsburg wird tatsächlich konkret etwas getan, zumindest in der Innenstadt wird der ÖPNV kostenlos. Man will damit die Luft verbessern, aber auch den Individualverkehr reduzieren. Auch Mühldorf (etwas kleiner wie Rosenheim) geht in eine ähnliche Richtung, allerdings kostenlos nur bis 16 Jahre, der Rest zahlt einen Euro pro Tag oder 150 Euro pro Jahr und kann dafür aber überall hin. Ist auch sehr gut. Nur in Rosenheim geht das wieder nicht. Ich frage mich: Warum nicht? Leider wird das nicht erläutert. Was muss denn geschehen, damit das auch in Rosenheim und Nahbereichen Realität werden würde? Dazu zähle ich auch die angrenzenden Gemeinden wie Stephanskirchen oder Kolbermoor. Auch ein 365-Euro-Ticket wie es von Herrn Söder eingebracht wurde, muss in Realitätsnähe rücken, damit dieser ÖPNV mit einer akzeptablen Taktung und Preis angenommen wird und die Straßen zumindest etwas entlastet werden. Sonst bleibt alles in unserer Region Schall und Rauch. Schall und Rauch bleiben auch die Fahrradwege, wie man in den jeweiligen Berichten der Gemeinderatssitzungen liest. Die jeweiligen Ausschüsse würden, wenn überhaupt, nur etwas machen, wenn die Wege zum größten Teil durch Zuschüsse bezahlt werden, aber ja nicht von den jeweiligen Gemeinden. Als ob diese dann geschaffenen Wege nicht für ihre eigenen Gemeindebürger und deren Sicherheit wären oder einen Teilbeitrag der jeweiligen Gemeinde zur Verkehrsumschichtung vom Auto auf das Rad leisten.

Günther Beyer

Stephanskirchen

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