Mütter und Kinder müssen geschützt werden

Zum Bericht „Polens erbitterter Abtreibungsstreit“ (Politik)

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Die Regierung und die Bischöfe Polens, der Papst, die katholische Kirche und viele Lebensschutzorganisationen treten zurecht für das Lebensrecht aller ungeborenen Kinder, auch der behinderten, ein. Weltweit werden jährlich 50 Millionen unschuldige und wehrlose Kinder auf brutale Weise getötet. „Mein Bauch gehört mir“ und „Mein Körper, meine Wahl“ rufen die für das Recht auf Abtreibung protestierenden Frauen.

Sie sollten bedenken, dass diese Sprüche für einen zu entfernenden Blinddarm, nicht aber für die Tötung eines ungeborenen Kindes passen. Das ungeborene Kind ist auf die Fürsorge der Mutter angewiesen, hat aber seit der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Tod ein eigenes Recht auf Leben und eine eigene menschliche Würde. Es besitzt eine unsterbliche Seele. Anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises sprach Mutter Teresa 1979 in Oslo: „Der größte Zerstörer des Friedens ist heute der Schrei des unschuldigen, ungeborenen Kindes. (...) Beten Sie, dass wir den Mut haben mögen, das ungeborene Leben zu schützen.“

Im Blick auf den Zustand unserer Welt sollten wir nicht zögern, diesem eindringlichen Ruf zu folgen, nicht zuletzt auch, um das zweite Opfer der Abtreibung, die Kindesmutter, vor oft auftretenden psychischen Problemen und lang anhaltenden Schuldgefühlen nach dem Abbruch der Schwangerschaft zu bewahren.

Die ungewollt schwangeren Frauen brauchen Verständnis, Ermutigung und Hilfe. Ihre Probleme müssen beseitigt werden, nicht ihre unschuldigen Kinder!

Joseph Hartmann

Kiefersfelden

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