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Mühldorf braucht nicht nur größere Kläranlage

Das Becken der Mühldorfer Kläranlage.
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Das Becken der Mühldorfer Kläranlage.

Zum Bericht „Mühldorfer Räte einstimmig dafür: Stadt saniert Kläranlage und erweitert Kapazität“ (Lokalteil):

Wenn man bedenkt, dass sich die Einwohnerzahl der ursprünglichen Stadt in den vergangenen 30 bis 40 Jahren fast verdoppelt hat und nun im oben genannten Bericht davon die Rede ist, die Kläranlage auf 40 000 Einwohnerwerte zu erhöhen. Ich frage mich, ob sich die Stadt über die Machbarkeit eines weiteren Bevölkerungswachstums in dieser Stadt grundlegend notwendige Gedanken gemacht hat. Denn nicht nur die Kläranlage ist für diese Bevölkerungszahl nicht ausreichend. Die gesamte Infrastruktur der Stadt muss überdacht werden.

Nicht nur die Kosten sind hier das Problem, auch der begrenzte Platz der Stadt und die bestehenden Straßen, die sich jetzt schon für den wachsenden Verkehr als zu beengt erweisen. Mit dem Bau von Parkhäusern und gleichzeitiger Errichtung von Wohnblöcken auf dem SÜMÖ-Gelände wird das Problem der fehlenden Parkplätze nicht gelöst. Die Verkehrssituation wird sich durch zusätzliche Fahrzeuge für die neuen Anwohner verschärfen. Außerdem benötigt jeder zusätzliche Haushalt zwei weitere Stellplätze. Die Parkhäuser verschandeln die Sichtachse vom Inn zur Altstadt. Am Krankenhaus werden die meisten Parkplätze für Angestellte, Patienten und Besucher benötigt, da bringen die Parkhäuser am SÜMÖ leider nichts. Die sehr beliebte Grünfläche/Parkplatz-Situation mit den blühenden Bäumen fällt dieser Maßnahme fast vollständig zum Opfer. Der neue Grünstreifen muss neu bepflanzt werden. Es dauert Jahrzehnte, bis ein entsprechender Grüngürtel gewachsen ist. Im Siegerentwurf ist vorgesehen, den Lebensmittelmarkt an die frühere B 12 zu verlegen. Dieser Markt ist jetzt der einzige von der Altstadt fußläufig zu erreichende. Dieser müsste vor allem für ältere Einwohner, Arbeitnehmer und Schüler am jetzigen Standort erhalten bleiben.

Monika Haneder

Mühldorf

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