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E-Mobilität ein großer Traum

Zur Berichterstattung über das Thema Elektromobilität (Politikteil/Leserbriefe):

Zum Thema E-Auto gibt es viele Meinungen. Für mich gibt es nur ein klares „Con tra“!

Dazu ein Beispiel aus der Praxis: Ich fahre nachts (beide Sitzheizungen an) mit meinem Diesel (C 220 CDI) bei ein Grad plus und Schneeregen nach Flensburg (995 Kilometer). Es laufen alle Scheibenwischer, die Heckscheibenheizung, das Radio und die Abstandswarnanlage sind aktiv. Der Tempomat hält 130 km/h. Bei der Abfahrt mit vollem Tank zeigt mir das Navi eine (reelle) Reichweite von 1200 Kilometern an. Man nenne mir ein E-Auto, welches unter diesen Umständen auch nur ein Drittel dieser Strecke schafft – ich würde es sofort kaufen, sei es noch so überteuert.

Leider zeigt die Praxis, dass alle derzeitig erhältlichen Elektroautos unter diesen Bedingungen vielleicht gerade mal ein Viertel dieser Strecke schaffen. Dazu kommt der Stress jedes mal, wenn die Ladung des Akkus sich ihrem Ende nähert. Und dann viermal im Regen irgendwo in einer dunklen Ecke einer Raststätte eine 45-minütige Pause zum Nachladen einlegen – nein Danke. Gibt es jemanden, der mich vom Gegenteil überzeugen kann?

Ingomar Suhr

Kraiburg

Bei der E-Mobilität wird auch nur geträumt. Wir haben weder die Ressourcen, Kraftwerke oder Logistik noch das Budget dafür. Und das kann sich die nächsten Jahre auch nicht schlagartig verbessern.

Was hilft es, wenn ich ein E-Auto fahre, damit aber nicht überall problemlos hinkomme? So können wir nur selbst anfangen zu träumen. Schade!

Matthias Sauer

Prien

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