Missbrauchte Corona-Hilfen

Zum Bericht „Kritik wegen Corona-Hilfen reißt nicht ab“ (Wirtschaftsteil):

„Kritik wegen Corona-Hilfen reißt nicht ab“, so lautet eine Überschrift im Wirtschaftsteil. Auch im Politikteil wird darüber berichtet, wie schleppend die Hilfen für die von der Corona-Pandemie gebeutelten Wirtschaftsbereiche ausbezahlt werden. Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer bringt es auf den Punkt: „Längst ist das nicht nur frustrierend, sondern existenzbedrohend für sehr viele unserer Betriebe.“ Eigenartige Assoziationen steigen hoch, wenn man andererseits von einem offensichtlich sehr „erfolgreichen“ Corona-Abzocker lesen konnte.

Tayfun Y., ein 31-jähriger „Unternehmer“, steht wegen Corona-Subventionsbetrug vor Gericht. Es geht um 2,5 Millionen Euro. Allein in München hat er 23 Anträge gestellt. In fünf weiteren Bundesländern war er ebenfalls aktiv. Erfundene Namen oder kopierte Pässe von „Bekannten“ waren dabei hilfreich. Einen Fehler hat Tayfun Y. doch gemacht: Das Geld sollte immer auf das selbe Girokonto fließen. Nur dieser kleine Lapsus hat den „Subventionsspezialisten“ vom großen Geld getrennt. Viele „Kollegen“ machen es wahrscheinlich besser. Auch in diesem Bereich hat unsere Justiz viel – zuviel – zu tun! Aber: Wir schaffen das!

Gerhard Mania

Neumarkt-St.Veit

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