Missbrauch: Leid wird zu gering eingeschätzt

Zum Leserbrief von Hans Schnitzlbaumer „Kritik weit überzogen“:

„Nahezu 100 Prozent“ – allein diese Relativierung zeigt, wie gering das Leid der Opfer in den Gedankengängen des ehemaligen Ministranten eingeschätzt wird. Gleichzeitig den Missbrauch als harmloser hinzustellen, weil es ja vielleicht doch weniger Opfer als angenommen waren – da schäumt es in mir. So lange es diese Auslegungsweise von Anhängern dieser Glaubensrichtung gibt, wird es weiterhin Vertuschung, Verharmlosung, Ungerechtigkeit, Verantwortungslosigkeit und sexuellen Missbrauch in dieser Organisation geben.

Karl-Heinz Hauser

Bruckmühl

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