Minister weiter in der Kritik

Die Kritik an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer reißt nicht ab. Unsere Leser sehen den Zeitpunkt für einen Rücktritt längst gekommen.
+
Die Kritik an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer reißt nicht ab. Unsere Leser sehen den Zeitpunkt für einen Rücktritt längst gekommen.

Zum Bericht „Minister Scheuer hat Bundestag belogen“ (Politikteil):

Es ist unglaublich, dass es keine Konsequenzen für Verkehrsminister Andreas Scheuer gibt. Dieses viele Geld bleibt mal wieder beim Steuerzahler hängen. Wenn man bedenkt, was man mit dem vielen Geld machen könnte: Straßen und Autobahnen bauen und so weiter.

Wenn ich bedenke, was ich als Rentnerin für über 50 Jahre arbeiten einteilen muss. Die Rentnerarmut wird immer größer. Ich habe mein ganzes Leben gearbeitet und bekomme 1100 Euro Rente, davon gehen 600 Euro für eine kleine Zwei-Zimmer-Wohnung ab. Was bleibt einem noch für ein schönes Rentnerleben? Ich bin gezwungen, nebenher mit 72 Jahren noch im Internationalen Bund in Wasserburg in der Nachtbereitschaft zu arbeiten, wofür ich dem IB sehr, sehr dankbar bin.

Ein Herr Scheuer bezieht sein hohes Ministergehalt und gibt das viele Geld der Steuerzahler aus. Und Ministerpräsident Markus Söder hält ihn brav als Minister. Nächstes Jahr sind Wahlen, aber wen soll man dann wählen?

Die Renten in Deutschland sind ein anderes Thema. Warum zahlt nicht jeder in diesen Rententopf ein wie in Österreich oder der Schweiz? Es gibt halt mehrere Baustellen.

Anita Koppenhagen

Wasserburg

Deutschlands Minister müssen bei Amtsantritt den Eid nach Artikel 56 des Grundgesetzes ablegen. Da rin heißt es: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“ Legt man diesen Eid zugrunde, ist man erstaunt, wie viele Bundesminister ihren Beruf ausüben.

Im Speziellen bei unserem Verkehrsminister Andreas Scheuer in Bezug auf die Pkw-Maut und beim Finanzminister Olaf Scholz mit Blick auf den Wirecard-Betrug und den CUM-EX-Geschäften. Wenn es für die Minister eng wird, haben sie plötzlich Gedächtnislücken. Die Minister sind also nicht nur unfähig, sondern leiden auch noch an Demenz. Dies sind aber nur zwei Beispiele, von welcher Klientel an Politikern wir mittlerweile regiert werden.

Der Eid des Grundgesetzes wird anscheinend im Kopf der Minister etwas für den persönlichen Bedarf umformuliert: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem eigenen Wohl und meiner Pensionsansprüche widmen, meinen Nutzen mehre, Schaden von mir abwenden und Steuergelder sinnlos ausgeben werde. So wahr mir Gott helfe.“

Gerhard Förster

Kolbermoor

Kommentare