Milliarden für die Rüstung

Zum Bericht „Merkel und Macron verteidigen EU-Impf-Strategie“ (Politikteil):

Bis zum Jahr 2040 sollen das neue Luftkampfsystem FCAS und das Kampfpanzerprojekt MSCS trotz milliardenschwerer Kosten verwirklicht werden. Kanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron haben sich zu diesem Rüstungsprojekt bekannt.

Seit Menschengedenken ist man der Meinung, dass nur Rüstung den Frieden sichert. Dabei übersieht man die laufenden Konflikte, die mit diesen Kriegsgeräten sehr oft geführt werden. Dabei machen so manche skrupellosen Herrscher keinen Halt, wenn sie sich für ihr verbrecherisches Treiben, das zu Tod, Verwüstung und Vertreibung ganzer Völker führt, auf den Namen Gottes berufen. Und solch verwerflicher Unfug wird von den Industriestaaten mit Waffen beliefert, damit sie auf scheinheilige Weise ihren Einfluss geltend machen können.

Es wäre besser, würden die sinnlosen Milliarden, die für Rüstung und damit für Geräte zum Töten von Menschen ausgegeben werden, für die Gesundheit und das Wohl der bedürftigen Bürger eingesetzt. Dann bräuchten wir weltweit nicht die Hilfsorganisationen, die sich mithilfe von Spenden selbstlos zur Linderung der Not einsetzen. Dies verdient besonderen Dank, den man gar nicht genug hervorheben kann. Eine Vielzahl der Bürger ist jedoch nicht bereit, zu spenden. Sie begründen dies mit der Ausrede, sie würden ja gern etwas geben, aber das komme dort nicht an, weil sich die Verkehrten damit den Bauch vollstopfen. Es bleibt jedem überlassen, ob er für in Not geratene Menschen Spenden will. Das soll jeder nach eigenem Ermessen entscheiden. Zu einer Gesellschaft gehört aber auch Vertrauen. Denn wenn sie auf Lug und Trug sowie Hass aufgebaut ist, ist ein friedliches Zusammenleben infrage gestellt.

Josef Fenninger sen.

Weibhausen

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