Merkel lullt ein

Zur Politik von Bundeskanzlerin Merkel (Berichte im politischen Teil):

Nicht nur beim Verhalten ihres Vasallen Schäuble, vor allem bei Bundeskanzlerin Merkel gerät man ob ihres einseitig kämpferischen Lavierens in der europäischen und der Schuldenkrise ins Grübeln. Was ist diese Frau wirklich? Sie ist nicht sozialdemokratisch, nicht liberal und nicht konservativ. Sie ist eine Person, die es zwar allen und niemandem recht machen kann, damit aber alles tut, um ihre Macht zu erhalten. Was ist sie dann wirklich, was sind ihre Ziele?

Politisch ist sie mit einem Würfel vergleichbar, dem sie raffiniert die Ecken spiegelglatt gerundet hat, der kaum aufhaltbar immer weiter rollt und nirgends aneckt. Ihr Vorgehen lässt sich auch vergleichen mit dem die Schlafkrankheit verursachenden Stich der Tsetstefliege - einmal gestochen, ein Leben lang übel wirksam.

Mit dieser "Krankheit", diesem Pragmatismus und alternativlos genanntem Einlullen, um so ihre linksspezifischen Visionen leichter verwirklichen zu können, hat sie unser Land in Gefahr gebracht. Allerdings hat eine Mehrheit der Bewohner sie gewählt. Wen von beiden, Merkel oder die Wähler, trifft der größere Vorwurf? Bei der Antwort darf nicht vergessen werden die Rolle des kürzlich ausgezeichneten "Ehrenbürger Europas", der einst mit pfälzischer vermeintlicher Schläue oder wider besseres Wissen sein "Mädchen aus dem Osten" auf den Schild gehoben hatte. Wer weiß, was sich noch darunter verbirgt?

Alfred Beck

Bruckmühl

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