Mehr Verständnis zwischen Rad- und Autofahrern

Zur Berichterstattung über Rad- und Autofahrer und zum Leserbrief von Daniela Maier:

Man kann Frau Maier nur beipflichten. Manche Radwege werden anscheinend von Planern gemacht, die noch nie auf einem Rad gesessen haben. Der überwiegende Teil der Radwege im Landkreis Rosenheim ist für Rennradfahrer nicht nutzbar. Warum? Die Radwege sind verschmutzt durch allerlei Unrat, der von den Autos, Lastwagen und landwirtschaftlichen Gefährten stammt. Mancher Autofahrer entsorgt seinen Müll offensichtlich bei den Fahrten durch den Landkreis.

Aber auch das Befahren der unbefestigten Bankette durch die Kraftfahrer verschmutzt die Radwege erheblich, diese werden damit unbefahrbar. Damit ist man gezwungen auf den staub- und rückstandsfreien Straßen zu fahren. Fazit: Der Sicherheitsabstand wird von den Kraftfahrern kaum eingehalten. Ein Radweg, wenn er schon unmittelbar an der Straße entlang führt, sollte einfach etwas höher gelegt werden, damit wäre eine Verschmutzung weitestgehend vermieden. Besser wäre es noch, den Radweg weiter entfernt – mindestens einen Meter – neben der Fahrbahn anzulegen. Wenn möglich getrennt durch eine dichte Bepflanzung. Gute Beispiele sind im Landkreis Traunstein die Radwege Traunreut-Palling und Kienberg-Rabenden-Obing-Pittenhart. Aber nicht nur neue Radwege sollten das Ziel sein. Bestehende zu erneuern, Schlaglöcher auszubessern, Teilstücke von Nebenstrecken zu befestigen wie am Simssee-Nordufer, am Inn- und Mangfalldamm: Dies würde die Radfahrer anregen diese Strecken zu nutzen.

Thomas Schwitteck

Neubeuern

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