Mehr Bücher, weniger Strahlung

Zum Artikel „Zehntausende Schüler sind psychisch krank“ (Bayernteil):

„Rund ein Viertel aller Schulkinder in Bayern zeigen psychische Auffälligkeiten“, resümiert die aktuelle Kinder- und Jugendstudie der Krankenkasse DAK. Depressionen, Angststörungen, Sprach- und Sprechstörungen nähmen beängstigende Ausmaße an. Man gibt sich alarmiert. Vorgeschlagene Gegenmaßnahme: „Schulen und Sportvereine müssten aufmerksamer werden.“

Von Ursachenforschung dagegen keine Spur. So werden unsere Kinder von der Geburt bis zum Kindergarten mit bis zu 16 Impfungen traktiert. Jede einzelne enthält zum Teil erhebliche Mengen an Aluminium und Quecksilber, gerne auch mal Arsen. Welche Langfristfolgen diese Gifte auf die Seele und den Geist unserer Kinder haben, möchte niemand sagen.

Im Kindergarten lernen die Kleinen dann, dass eine Familie mit Vater und Mutter sehr altmodisch wäre, und Eltern aus zwei Vätern oder drei Müttern mindestens so cool seien wie die eigenen. In der Schule geht’s munter weiter: Klimanotstand! Unsere Kinder lernen, dass nächstes Jahr die Welt untergehen wird, wenn sie nicht regelmäßig zu Fridaysfor-Future gehen. In jeder dritten Matheaufgabe, in jeder vierten Englischstunde werden Klimaleugner, Rechtspopulisten, der böse Trump und viele weitere Gefahren vermittelt, dieses oft auf subtile Art und Weise.

Spätestens seit Söder mehr Tablets und weniger Bücher für die Schulen fordert, müssen sich auch unsere bayerischen Kinder ganztägig und hochdosiert mit elektromagnetischen Wellen bestrahlen lassen. Dass Frankreich Handys in der Schule verboten hat, „Laptopklassen“ in Australien wieder aufgelöst wurden und Eltern in Finnland WLAN-freie Klassenzimmer fordern, ficht unsere Strahlungspolitiker nicht an. Vielleicht aber wären mehr Bücher und weniger Strahlung Balsam für Geist und Seele unserer Kinder.

Dr. Andreas Strasser

Bruckmühl

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