Mehr Brauchtumsabende

Zu „Touristiker ziehen positive Bilanz“ (Regionalteil):

Ein dickes Lob für alle, die in irgendwelcher Form dazu beigetragen haben, Bayern und den Chiemgau bei der Grünen Woche zu präsentieren. Vor allem dem Hötzelsperger Toni, der nicht müde wird, Musikkapellen, Schuhplattler, Hausmusikgruppen, Alphornbläser, Gesangsgruppen auftreten zu lassen, um so bayerisches und chiemgauerisches Brauchtum den Messebesuchern näher zu bringen und auf diese Weise den Gast zu uns zu locken. Wer kommt, um hier im Chiemgau Urlaub zu machen und einen Brauchtums-Heimatabend zu erleben, wird es schwer haben. Wir hatten bei uns in Bernau einmal 20 Heimat-Brauchtumsabende, heute sind es gerade mal noch drei. In anderen Gemeinden schaut es ähnlich aus. Es müsste doch möglich sein, dass sich hier etwas ändert. Vorgeschlagen wird, dass sich die Touristiker rund um den Chiemsee zusammensetzen und festlegen, wann ein Brauchtumsabend in welcher Gemeinde gerade stattfindet, diesen entsprechend bekannt machen und Busse einsetzen, damit die Besucher auch aus Kliniken diesen Abend erleben können – im Zeitraum von Mai bis Oktober. Gelingt dies nicht, sehe ich den ganzen bayerisch-chiemgauerischen Kulturauftritt in Berlin als einen Schuss in den Ofen an.

Wolfgang Schnaiter sen.

Bernau

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