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Mega- und Kilowatt

Zum Bericht „Strom an der Börse 488 Prozent teurer“ (Titelseite):

In der Weihnachtsausgabe zitieren die OVB-Heimatzeitungen das Vergleichsportal Check24 mit den Worten: „… Demnach wurde die Kilowattstunde Strom am Donnerstag mit 251,02 Euro gehandelt. …“ Wer sich die Mühe macht, nur wenige Sekunden über diesen Satz nachzudenken, kommt zu dem Schluss, dass diese Aussage falsch sein muss. An der Strombörse werden Megawattstunden (MWh) gehandelt, keine Kilowattstunden (kWh). So ist es auch korrekt auf der Plattform Check24 angegeben. Um den Wert von 251,02 Euro auf Kilowattstunden umzurechnen, muss man ihn durch 1000 teilen. So beträgt der korrekte Preis einer Kilowattstunde 0,251 Euro, was natürlich immer noch sehr hoch ist. Was ich mich an dieser Stelle jedoch frage, ist Folgendes: Wie kann es möglich sein, dass es ein solcher Fehler auf die Titelseite schafft, wo doch in der zitierten Quelle alle Daten korrekt angegeben sind? Gibt es etwa keine Qualitätssicherung in der Redaktion? Was bedeutet das für die Glaubwürdigkeit von Informationen, die nicht so einfach von der Leserschaft überprüft werden können, wie in diesem Fall? Eine solche „Nachlässigkeit“ kann leider zu einem Vertrauensschwund in die Seriosität der Redaktionsarbeit und deren Publikationen führen.

Dieter Fuchs

Bad Aibling(Anmerkung der Redaktion: Herr Fuchs hat recht. Beim Erfassen des Zitats ist es zu diesem bedauerlichen Fehler gekommen.)

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