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Massive Zweifel am Inzidenzwert

Bald wieder Biergarten? Bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 im jeweiligen Stadt- oder Landkreis dürfte die Außengastronomie wieder öffnen.
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Bald wieder Biergarten? Bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 im jeweiligen Stadt- oder Landkreis dürfte die Außengastronomie wieder öffnen.

Zur Berichterstattung über die Corona-Pandemie (Politik-, Bayern-, Regional- und Lokalteil):

Sicher, die Politik hat es nicht leicht in diesen Zeiten der Pandemie. Aber gerade jetzt werden einige ihrer grundsätzlichen Schwächen mehr als deutlich: Immer wird über jedes Thema hin- und herpalavert, bis es schließlich vollständig zerredet ist. Wenn dann endlich ein Beschluss gefasst wird, ist er fast immer mit heißer Nadel gestrickt und deshalb nicht gründlich durchdacht. Er muss nachgebessert werden, was wieder zu unendlichem Palaver führt. Es ist also kein Wunder, wenn alles und jedes so lange dauert. Besser wäre es, entschieden weniger zu palavern und stattdessen länger und gründlicher nachzudenken. Auch wird in dieser Krisenzeit sehr deutlich erkennbar, was von Worten der Politik zu halten ist. Immer wieder wird mit staatstragenden Äußerungen die Wichtigkeit und Bedeutung von Kunst und Kultur für unser aller Leben herausgestellt. Sobald aber eine krisenhafte Situation wie zum Beispiel die derzeitige entsteht, wird sie ohne Skrupel von Entscheidungsträgern in die hinterste Ecke geschoben, als das, was sie für die Macher darstellt: ein lästig-notwendiges und teures Übel. Und gerade bei Kunst und Kultur ist Geld nicht alles! Ein weiteres Beispiel liefert Markus Söder, wenn er nach der Kanzlerschafts-Entscheidung verkündet, Armin Laschet nach Kräften zu unterstützen, aber ihn bei der erstbesten Gelegenheit öffentlich kritisiert. Ist das etwa eine neue Form von Unterstützung?

Eberhard Sohn

Gars

Hallo zusammen, ich bin kein Corona-Leugner und kein Impfgegner, aber bei meiner Recherche zur Corona-Statistik ist mir aufgefallen, dass Corona die einzige Krankheit ist, bei der Infizierte seit Beginn der Pandemie, also seit Februar 2020, aufaddiert werden. Die Statistik endet nicht wie bei allen anderen Krankheiten am 31. Dezember. Wenn das aber so ist, dann frage ich mich, warum unsere Inzidenz immer so hoch ist, denn seit Februar 2020 sind rund 60 Wochen vergangen. Laut Robert-Koch-Institut haben wir drei Millionen Infizierte, das sind 50 000 in der Woche. Umgerechnet auf eine Sieben-Tage-Inzidenz auf 100 000 Einwohner, ergibt sich (Der Rechenweg: 50 000 Infizierte/Woche im Durchschnitt seit 60 Wochen geteilt durch 82 Millionen Einwohner mal 100 000 Einwohner) eine Sieben-Tages-Inzidenz von 60,97 für ganz Deutschland. Alle anderen Betrachtungen sind ja immer nur sehr kurzfristig und wenn schon alles immer von Pandemiebeginn an berechnet wird, dann doch auch die Sieben-Tages-Inzidenz. Denn je länger der Betrachtungszeitraum desto genauer der Wert. Also wo liegt das Problem? Oder rechne ich falsch? Das wirkliche Problem ist, dass seit August 2020 rund 6000 Intensivbetten aus der Statistik gestrichen wurden, und das mitten in einer Pandemie. Nur deswegen brauchen wir einen harten Lockdown, oder? Und fahren die Wirtschaft wieder runter? Am 1. August 2020 wurden laut Deutscher Interdisziplinärer Vereinigung der Intensiv- und Notfall-Mediziner (DIVI) 30 167 Intensivbetten gezählt, am 1. April 2021 nur noch 23 891.

Klaus Schatzeder

Kolbermoor

„Nur noch mit Test zum Friseur“; „Bayern verschärft Corona-Regeln“; „Bundesweite Corona-Notbremse“: Das alles tritt in Kraft, bei einer Inzidenz von 100 zu 100 000 Einwohnern. Das heißt umgerechnet, wenn einer von 1000 Einwohnern positiv auf Corona getestet wurde, wird nicht nur der oder die positiv getestete Person in Quarantäne geschickt, sondern es werden auch die anderen 999 Einwohner weggesperrt. Was soll das? Noch dazu, wenn man weiß, dass der „Inzidenzwert“ falsch berechnet wird. Laut der „Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München muss man die Zahl der „mehr“ Getesteten mit der Zahl der „positiv“ Getesteten gegenrechnen.

Ein Beispiel: Wenn in der vergangenen Woche bei 100 000 getesteten Personen, 100 positiv waren, wäre das eine Inzidenz von 100. Wenn man nun diese Woche bei 200 000 getesteten Personen 150 positive hat, dann haben wir diese Woche nicht eine Inzidenz von „150“,wie es bis jetzt gezählt wird, sondern von „75“. Denn wenn man doppelt so viele testet wie in der Vorwoche, muss man die Zahl der positiv Getesteten durch zwei teilen. Nur so hat man einen echten Vergleich zur Vorwoche und man sieht genau wie sich die Epidemie entwickelt. Warum wird das nicht gemacht? Wenn immer mehr und mehr Menschen ohne Symptome getestet werden, und die Zahl der positiv Getesteten nicht mit der Zahl der „mehr „Getesteten gegengerechnet wird, wird diese „Pandemie“ nie enden.

Harald Lohner

Töging

Stellen Sie sich einmal vor, es käme jemand und würde Ihnen erklären, dass das Ganze mit Corona nur ein bedauerlicher Irrtum gewesen wäre. Leider sei der PCR-Test nicht geeignet, um eine Infektion festzustellen, und daher seien die meisten „Fälle“ vermutlich falsch, die Pandemie gar keine wirkliche Pandemie, sondern ein saisonales Infektionsgeschehen und eigentlich seien die ganzen Maßnahmen unnötig. Die Bundesregierung konnte aufgrund der vorliegenden Faktion nur so handeln, wie sie gehandelt hat, aber dies sei nun alles anders. Was würden Sie sich denken? Würden Sie vielleicht bedauern, dass Sie den jungen Kerl an der Kasse gerade noch streng ermahnt hatten, doch die Maske korrekt zu tragen? Oder hatten Sie gar heftig mit jemand diskutiert, der angeblich eine „Maskenbefreiung“ hatte – so ein Unsinn! Würde es Ihnen noch gut damit gehen, dass Sie sogar anonym die Polizei informiert hatten, da die unverantwortlichen Nachbarn wohl drei Verwandte da hatten? Könnten Sie wirklich glauben, dass Corona nicht so schlimm ist? Würden Sie wirklich die Maske beim Autofahren wieder abnehmen? Oder beim Einkaufen? Nein, vermutlich nicht. Das kann ja gar nicht sein, ist auch nur so eine Idee … So einen Irrtum gibt es nicht. Nicht in Deutschland. …in Schweden schon. Da hat die schwedische Gesundheitsbehörde eine Erklärung veröffentlicht, dass man das Virus selbst mit dem PCR-Test nicht nachweisen könne, lediglich RNA-Bruchstücke. Auch die WHO sagt, dass „ein PCR-Test nicht zur Diagnostik geeignet sei und daher für sich alleine nichts zur Krankheit oder einer Infektion eines Menschen aussage“. Aber was soll’s. Die schwedischen Experten sind uns egal und die WHO hat sicher auch nicht so viel Ahnung wie Herr Drosten.

Sissi Veit

Bad Endorf

Herr A wohnt in München. Er muss dringend zum Friseur, aber nicht um die Ecke, sondern zur Friseurin seines Vertrauens. Ihr Salon ist drei U-Bahn-Stationen entfernt. Frau B wohnt ebenfalls in München um die Ecke der Friseurin von Herrn A. Aber der Friseur ihres Vertrauens wohnt um die Ecke von Herrn A. Sie muss also ebenfalls drei U-Bahnstationen fahren. Frau B ist gerade fertig. Sie trifft auf der Rückfahrt Herrn A in der U-Bahn. Im Friseursalon ist jeder Arbeitsschritt coronakonform, aber nicht in der U-Bahn. Sie ist voll mit Leuten, die alle unterwegs sind zum Friseur ihres Vertrauens.

Josef Grundner

Stephanskirchen

Die Inzidenzzahlen bestimmen seit mehr als einem Jahr unser Leben. Durch Druck, die falsche Vorspiegelung von Rechten für Geimpfte und der entstandenen Angst lassen sich Menschen jetzt die Notfallzulassung von verschiedenen Impfstoffen verabreichen, wodurch bewusst die Gesellschaft in Geimpfte und Nicht-Geimpfte gespalten wird. Die alten Menschen in den Pflegeheimen wurden alle durchgeimpft. Mit welchen Vorteilen: Sie sind nach wie vor isoliert in der letzten Phase ihres Lebens. Das Essen müssen sie isoliert auf dem Zimmer einnehmen, keine Kontakte, keine gemeinsamen Spiele, keine Unterhaltung. Haben das unsere Alten verdient? Die restlichen Bürger werden eingesperrt, der Lebensfreude beraubt, der sozialen Kontakte beraubt, unsere Kinder werden von ihren Spielkameraden ferngehalten, die Grundschüler ihres Lehrstoffes beraubt. Die Eltern sollten alle auf die Straße gehen und sich für ihre Kinder einsetzen. Wacht auf, und fangt zu denken an. Es kann nicht sein, dass wir von Monat zu Monat nach Inzidenzzahlen unser Leben ausrichten müssen.

Halina Böhm

Rosenheim

Es ist nicht nachzuvollziehen, dass die Gartenabteilungen ohne Test geöffnet sind, der übrige Markt jedoch nur mit Test betretbar ist. Wo ist da die Logik? Sind etwa Gartenfans eine andere Spezies?

Reinhard Reh

Rosenheim

Dass nach monatelangen Lockdown die Lebensmittelgeschäfte öffnen müssen, ist klar, sonst würden die Leute verhungern. Grundversorgung nennt man das. Aber das war gar nicht schlimm, ich habe alles bekommen. Bei Aldi, Lidl, Norma, Edeka und Rewe gibt es: Bekleidung, Haushaltswaren, Werkzeuge, Gartenbedarf und, und... Ja, das ist richtige Grundversorgung. In einem Discounter kaufen bis zu 3000 Kunden am Tag ein, aber da steckt sich ja keiner an. In anderen Geschäften ohne Lebensmittel sind es 90 Prozent weniger Kunden, die dürfen aber nicht aufmachen. Viel zu gefährlich. Ich hab das überhaupt nicht verstanden, aber ich bin ja kein Politiker. Dann freue ich mich schon auf die nächste Städtetour: In jeder Stadt dieselben Geschäfte und Lokale. Nur noch große Ketten: H&M, New Yorker, McDonalds, Starbucks, Dunkin`Donut`s und, und... Die Geschäfte der Ladenketten gleich aufgebaut mit demselben Sortiment. Da kennt man sich gleich aus. Den Wirt an der Ecke, die Boutique, das kleine Geschäft gibt’s nicht mehr. Bin aber froh, dass ich die noch erlebt habe. Es war doch eine schöne Zeit. Man muss schon ein ziemlicher Querdenker sein, um zu vermuten, dass das alles gewollt ist. Nein, nein. Aber es ist und bleibt: Geld regiert die Welt.

Franz Xaver Kinstetter

Kolbermoor

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