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Maskenaffäre: Auch Spahn involviert?

Zur Berichterstattung über die Maskenaffäre in der Union (Politikteil/Leserbriefe):

Das Biontech-Ehepaar Sahin diskutierte am 25. Januar 2020 aufgrund eines Fach-Artikels über die Corona-Epidemie in Wuhan. Ihnen wurde bewusst, dass das Virus sich weltweit ausbreiten würde. Sie handelten daraufhin. Gesundheitsminister Spahn dagegen, mit Hunderten von Mitarbeitern und trotz früher Warn-Hinweise, bestellte die Masken erst im März 2020, als der Markt leergefegt war: Für 4,6 Milliarden Euro, auf chaotische Weise, zu überhöhten Preisen.

Das war die Gelegenheit für einige Politiker, wie den Landtags-Abgeordneten Sauter, ihr Milliönchen zu machen. Bekannt wurde auch: Über die EU-Abgeordnete Hohlmeier konnte Frau Tandler bei Herrn Spahn einen Auftrag über fast eine Milliarde Euro für teure Schweizer Masken platzieren. Masken-Aufträge erhielten auch der Arbeitgeber des Ehemanns von Herrn Spahn sowie die Logistik-Firma seines Wahlkreises – für fast eine Milliarde Euro.

Bei der Aktion mit den FFP2-Masken setzte Herr Spahn die kostenlose Abgabe gegen das Veto seiner Fachabteilungen durch: Im Schnitt erhielt jede Apotheke 25 000 Euro – egal, wie viele Masken sie abgab. Sein Abendessen mit Unternehmern am 20. Oktober 2020 zeigt, dass Herr Spahn keine Probleme hat, in einer Grauzone zu agieren: Abends aß er mit Unternehmern, am nächsten Tag machte er seine Infektion öffentlich.

9999 Euro an Spendengeldern wurden gemeldet (einen Euro unter der Veröffentlichungs-Pflicht). Er ist nicht bereit, die Namen der Spender zu nennen. Er will privat teilgenommen haben. Bundesminister dürfen nämlich keine Geschenke annehmen. Ist das alles nur Überforderung bei Herrn Spahn?

Jürgen Böhm

Kolbermoor

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