Masken keine Gefahr für Kinder

Zur Berichterstattung über die Maskenpflicht für Kinder (Bayern/Regionalteil):

Ich kann es nicht mehr hören oder lesen, wie Eltern wegen der Maskenpflicht ihrer Kinder auf die Barrikaden gehen. Sie argumentieren mit Aussagen und Studien, die entweder selbst gebastelt sind oder als Fake-News den sozialen Medien entnommen wurden. Gott sei Dank sind die Mehrheit der Bürger vernünftig und auch keine Egoisten. Aber leider schreit die Minderheit am lautesten.

Wissenschaftliche Studien beweisen, dass Masken am besten schützen, und zwar ohne Schäden für den Träger. Nicht die Kinder und Jugendlichen beklagen sich darüber und tragen sie gelassen und mit Vernunft, es sind die Eltern! Aber noch nie habe ich Leserbriefe gelesen über Klagen bei Gerichten oder von Demonstrationen der Eltern gehört wegen der Schäden, die Smartphons und ähnliches bei unseren Kindern verursachen. Dies sind sowohl physische Schäden, verursacht durch zum Beispiel Strahlenbelastung und Bewegungs- und Schlafmangel, als auch psychische Schäden durch stundenlanges Zocken (oft nachts), gewaltverherrlichende Spiele oder Surfen auf Sexplattformen und vieles mehr. Die Symptome sind Aufmerksamkeits- und Lernstörungen, Verlust von feinmotorischen und sozialen Fähigkeiten, Realitätsverlust und gesteigerte Gewaltbereitschaft. Nicht ohne Grund haben andere Länder Altersbegrenzungen.

Aber bei uns, im Land der persönlichen Freiheit, darf man diese Geräte schon den Kindern im Kinderwagen zum Spielen geben, um sie ruhig zu stellen. „Digitale Demenz“, wie der renommierte Gehirnforscher Professor Manfred Spitzer es nennt, ist schon vorprogrammiert. Liebe Eltern, die noch einigermaßen selbstständig denken können, lasst euch nicht durch Hetzreden aufwiegeln, sondern denkt selbst nach, wo die wirklichen Gefahren für unsere Kinder liegen.

Magda Scheller

Surberg

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