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Mangelnder Hygieneschutz in der Notbetreuung

Zu den Berichten „Kritik an Gruppenzusammenlegung“ und „SPD-Ortsverband geißelt Kurzarbeit als grob fahrlässig“ (Lokalteil):

„Wir tun das Bestmögliche für unsere Kinder!“ hat Herr Hetzl, Bürgermeister der Stadt Mühldorf, versprochen. Doch was ist das „Beste“ für die Kinder? Ich als berufstätige Mutter (Teilzeit, täglich fünf Stunden) bin auf eine Notbetreuung angewiesen. Gerade in der Notbetreuung bei den Kindern erwarte ich ein Höchstmaß des Gesundheitsschutzes und Hygienekonzeptes. Sowohl für die Mitarbeiter (Wie viel Prozent sind hier eigentlich bereits geimpft?), als auch für die Kinder, die im allgemeinen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen. Abstand, gleichbleibende Gruppen, regelmäßiges Händewaschen sowie Lüften, das ist bereits Standard in unserem neuen Alltag geworden.

Warum können diese Maßnahmen in Teilen außer Acht gelassen werden bei einer der schutzlosesten Gruppen – den Kindergartenkindern? Ist die „Notbetreuung“ die Ausrede, dass man es erst gar nicht versuchen muss, Lösungen zu finden, sondern stattdessen die Kurzarbeit wählt und alle Kinder in eine Gruppe steckt? Gerade Kinder brauchen verlässliche Regeln, ein gewohntes Umfeld und vor allem während der Pandemie viel Zeit und Zuwendung. Dies kann in Großgruppen, die sich täglich ändern (je nach Betreuungsbedarf der Eltern), nicht funktionieren. Selbstverständlich ist es ein sehr viel größerer Aufwand, für jeden Kindergarten der Stadt ein eigenes Konzept zu erstellen. In der Kinderwelt St. Laurentius (kirchlicher Träger) wird dies seit Beginn dieses Jahres betrieben. Es gibt für jede Gruppe einen separaten Eingang, die Erzieherinnen bleiben in den festen Gruppen, die Toiletten wurden aufgeteilt. Dieses Konzept empfinde ich persönlich in dieser Pandemie-Zeit als „das Bestmögliche für die Kinder“. Heutzutage müssen sehr oft beide Elternteile arbeiten gehen. Bleibt zu wünschen, dass die Stadt hier reagiert und, wie Herr Schinko erwähnt hat, sich dieser Lebenswirklichkeit anpasst.

Ina Heubelhuber

Mühldorf

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