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Mallorca: Ein Fest fürdie Virusmutanten

Zum Bericht „Ansturm auf Mallorca“ (Blickpunkt):

Kaum hat die Bundesregierung die Balearen nicht mehr als Risikogebiet eingestuft, setzt sofort ein Buchungs-Ansturm auf Mallorca ein. Man verfrachtet also in bis auf den letzten Platz gefüllten Flugzeugen tausende Urlauber an den Ballermann, die sich dort – ich behaupte mal – ohne AHA-Regeln und penible Hygienekonzepte in Massen tummeln. Sarkastisch ausgedrückt: Eine einzigartige und effiziente Methode zur guten Durchmischung der Virusmutanten.

Danach reist man ohne Quarantäne- und Testpflicht wieder nach Deutschland ein. Geht es noch? Hierzulande schließt man Schulen und Kitas, sperrt Gastronomie und Einzelhandel zu, um mühsam (und bisher relativ erfolglos) die Inzidenzzahlen in Schach zu halten. Die Bevölkerung wird mit Ausgangsverboten und Kontaktbeschränkungen belegt, man löst Familienansammlungen an Schlittenbergen auf und sprengt Geburtstagsfeiern in Privaträumen.

Ich stelle das gutgewollte Bemühen der Politik und der Behörden nicht infrage. Auch sehe ich die verordneten Maßnahmen als sinnvoll an und trage sie uneingeschränkt mit. Aber nur weil Heerscharen an schier manischen Reiselustigen ihr ungestilltes Ego unbedingt ausleben wollen, koste es, was es wolle, werden doch alle Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie konterkariert. All diese einfältigen Egoisten gefährden, dass wir in absehbarer Zeit in ein halbwegs normales Leben zurückkehren können und nehmen einen weiteren monatelangen Lockdown unseres Landes in Kauf.

Hubert Meier

Lohkirchen

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