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Luca-App: Eklatante Mängel und Sicherheitsrisiken

Zum Bericht „Landkreis Mühldorf für Luca-App“ (Lokalteil):

Leider hinterließ der Beitrag bei mir mehr offene Fragen, als dass er mich motivierte, diese App zu nutzen. Es gibt bereits eine Vielzahl von Apps zur Kontaktverfolgung, ich kann mich erinnern, diese Apps mit QR-Code-Scan bereits vor einem Jahr in einigen Restaurants und Biergärten genutzt zu haben. Ein Ausfüllen von „Zetteln“ war damals schon nicht unbedingt nötig. Warum beschaffen Bund und Länder auf Empfehlung von Smudo, Mitglied einer Musikgruppe, nun gerade diese App? Etwa aus dem gleichen Grund, warum man Masken auf Empfehlung der Damen Hohlmeier und Tandler beschafft hat? Beide sind ausgewiesene Expertinnen in Sachen Gesundheitsschutz, genauso wie „Die Fantastischen Vier“ offensichtlich ausgesprochene Experten in der App-Entwicklung sind. Warum sind nun alle Datenschutz-Anforderungen, die man bei der Corona-App des Bundes hinlänglich diskutiert und vorbildlich implementiert hat, hinfällig? Als Beispiel: Die Luca-App speichert alle Daten auf einem zentralen Server (zumindest wird der Server nicht von einem chinesischen IT-Unternehmen betrieben). In einer Stellungnahme haben mehr als 70 führende deutsche IT-Sicherheitsexperten auf eklatante Mängel und Risiken dieser App hingewiesen. Im Artikel wird auf diese datenschutzrechtlichen Aspekte und die dilettantische Implementierung der App nicht eingegangen. Es wird vielmehr behauptet, dass die Luca-App auch Daten über Einkäufe im Supermarkt an das Gesundheitsamt überträgt. Das ist hochinteressant. Besuche im Supermarkt waren bisher zur Kontaktnachverfolgung nicht relevant. Das Gesundheitsamt wird sich über diesen exponentiellen Anstieg der Datensätze freuen.

Stephan Moser

Mühldorf

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