Lieber Windrad als AKW vor der Tür

Leserbrief zu den Meldungen „Stromversorgung: Es wird eng“ und „CDU: Zurück zur Kernkraft?“ (Titelseite):

Vielleicht müsste sich die Politik – aber auch manche Bürgerinitiative – mal etwas mehr bei der Genehmigung und Akzeptanz von größeren Solar- und Windkraftanlagen sowie von Stromtrassen anstrengen. Das geht halt nicht immer nach dem Sankt-Florians-Prinzip „schütz‘ mein Haus, zünd‘ andre an“. Warum werden nur noch wenige Solaranlagen gebaut? Warum gibt es weiter die 10H-Regel in Bayern? Was Wunder, wenn als Nächstes die CDU die behutsame Rückkehr zur Atomkraft prüfen will. Also ich habe lieber ein Windrad vor der Haustüre als ein Atom- oder Kohlekraftwerk von entsprechenden Konzernen! Somit ist es aber auch nicht verwunderlich, wenn man die Abkürzung CDU inzwischen auch als „Club Deutscher Unternehmer“ definiert.

Dieter Modlich

Aschau a. Inn

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