Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Leserbriefe: Meinungen gehen weit auseinander

Weihnachtsbeleuchtung: „Absolut verzichtbar“ oder „Ihr nehmt den Kids jegliche Freude“?

Leserin Laura Becker / Ein Weihnachtshaus in Duisburg
+
Leserin Laura Becker / Ein Weihnachtshaus in Duisburg
  • Isabella Schweiger
    VonIsabella Schweiger
    schließen

Bunte Lichterketten, leuchtende Schneemänner, blinkende Christbäume: Zur Weihnachtszeit darf es in Sachen Beleuchtung für viele gern etwas mehr sein. Aber ist das zeitgemäß in Zeiten der Energiekrise? An dieser Frage scheiden sich die Geister unserer Leser, denn die einen finden, man sollte sich eher zurücknehmen, während wieder andere nicht einsehen, sich diese Freude nehmen zu lassen.

Es war die Deutsche Umwelthilfe, die am vergangenen Montag (26. September) den Stein ins Rollen brachte und vorgeschlagen hat, dass Privathaushalte, aber auch Städte und Gemeinden die Weihnachtsbeleuchtung im besten Falle weglassen sollten. Grund hierfür sei die Energiekrise. „In diesem Winter sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass sowohl auf die Weihnachtsbeleuchtung in Städten, wie auch die der Häuser und Wohnungen verzichtet wird“, sagte Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Laut der deutschen Umwelthilfe verursachen allein die „privaten Beleuchtungsorgien“ einen Stromverbrauch von über 600 Millionen Kilowattstunden Strom - so viel wie eine mittlere Großstadt mit 400 000 Einwohnern im Jahr verbraucht. Hier sieht die Organisation großes Einsparpotential.

Resch schlug einen beleuchteten Baum pro Stadt und Gemeinde vor. „Vielleicht lässt sich dies ja auf jeweils einen beleuchteten Baum pro Gemeinde reduzieren. Hier bewusst zu verzichten, zu sparen und solidarisch zu sein, das könnte diese Weihnachtszeit sogar zu einer ganz besonderen machen.“ Wir wollten wissen, wie Ihr diesen Vorschlag findet - das sind Eure Antworten:

Rosemarie Großer

Leserin Rosi Großer

Ich bin der Meinung, wenn man auf Weihnachtsbeleuchtung verzichten soll, dann hätte man auch auf das Rosenheimer Herbstfest und aufs Oktoberfest verzichten sollen! Die Energiekosten dafür sind ja auch enorm. Man muss ja nicht alles taghell beleuchten, aber gar nicht finde ich nicht angebracht. Vor allem, wenn man schaut, wo überall Energie verschwendet wird.

Laura Becker (chiemgau24)

Ich finde es einfach nur noch traurig. Erst sperrt ihr uns fast 2 Jahre ein (vor allem Kinder, bei denen es wichtig ist, soziale Kontakte zu knüpfen) und dann wollt ihr uns verbieten, Dekoration aufzustellen? Nehmt den Kids damit auch irgendwo jegliche Freude. Wollt Verbrenner Motoren am liebsten komplett abschaffen, aber E-Autos, die unfassbar viel an Strom verbrauchen, modernisieren und damit ersetzen. Knallt die Preise von Lebensmittel, Strom, Gas, etc. in absolute Höhe und seht dabei zu, wie wahrscheinlich sehr sehr viele Menschen daran kaputt gehen, Familien zerbrechen, Kinder, Jugendliche und erwachsene unglücklich sind. Sich das Leben nehmen, an Depressionen leiden, mehr möchte ich gar nicht weiter aufzählen. Ihr macht gerade nicht nur Deutschland kaputt, sondern auch die kompletten Menschen!

Paul Jung

Absolut verzichtbar, die Beleuchtung soll eh nur diesen sinnlosen Konsumterror anheizen

Anna-Maria Cengiz (rosenheim24)

Ich verzichte auf gar nichts mehr und schon gar nicht auf die strahlenden Augen meiner Kinder, wenn die Beleuchtung ans Haus kommt! Hat schon gereicht, in traurige Gesichter zu sehen, als die Kita 3 Monate zu war und die Spielplätze abgeschlossen waren!

Miriam Houamed (rosenheim24)

Vielleicht ist der Sinn von Weihnachten tatsächlich mal an die Menschen zu denken die im Krieg sind und um das Überleben kämpfen. Es mag sicherlich für manchen eine bittere Erkenntnis sein, dass die Welt über die Grenzen Deutschlands auch noch weiter geht. Und das Krieg in Europa auch bei uns spürbar ist. Und sei es nur die kleine Bitte um Energie zu sparen. Vielleicht rettet dies hier den ein oder anderen Arbeitsplatz? Unser Verhalten und Verantwortungsgefühl hat in der Summe große Auswirkungen . Ach ja, und Kinderaugen leuchten auch im Kerzenschein. Es kommt immer darauf an, wie man es Kindern erklärt. Ich bin nicht religiös, aber hatte die christliche Weihnachtsbotschaft nicht etwas mit Nächstenliebe zu tun? Vielleicht ist es mal ein Weihnachten, wo man sich auf die wirklichen Werte besinnen kann.

Gerd Vauth (innsalzach24)

Wir haben in den letzten Jahren sehr viel auch an Lebensqualität verloren. Warum sollen wir jetzt das Fest der Liebe und das ist Weihnachten im Dunkeln feiern? Es gibt sicher viele andere Dinge wo man Energie einsparen könnte-wenn man wollte....

Emanuel Lipp

Hallo Liebes OVB Team, wegen Weihnachtsbeleuchtung dieses Jahr.... Unser Grundstück liegt weit ausserhalb von Staudach-Egerndach, der eine oder andere kennt unsere Beleuchtung und wird mir auch des öfteren mitgeteilt das diese richtig schön sei was mich jedes Jahr anspornt diese wieder aufzuhängen! Ich finde der Winter ist dunkel genug und mir zaubert jede schöne Beleuchtung ein lächeln ins Gesicht! Also wenns mir nicht ausdrücklich verboten wird, wird es auch weiterhin eine Weihnachtsbeleuchtung im Moos geben! Zu dem finde ich genau in dieser Zeit (Corona,Krieg usw) ist so eine Ablenkung wirklich schön und lässt kurzeitig vergessen.
Was Energiekrise betrifft da bin ich eher auf der Seite diese ist hausgemacht, man kann nicht alles auf Eis legen, alles auf E-Autos setzen, aber nicht genug Strom haben um ihn dann im Ausland einkaufen zu müssen. Sorry das ist für mich nicht nachvollziehbar! Warum soll dann der Bürger auf alles Verzichten?

Michael Stodola (BGLand24)

Weihnachtsbeleuchtung ist bei mir schon immer tatsächlich Weihnachtsbeleuchtung- d.h. die gibts im engeren Weihnachtsfestkreis und nicht schon vor dem ersten Advent. Somit „spar“ ich schon seit Jahren, lang bevor irgendwer da jetzt so einen Hype draus macht…Vom 17.12 . bis Taufe des Herrn (Sonntag nach Hl. Dreikönig) und mit Led… da brauchts keine Diskussion. Die Adventswochen eine Laterne mit Kerzerl vorm Haus und an Adventskranz- mehr brauchts ned- so wia sa se eigentlich ghört- … und scho konn ma de ganze Diskussion vergessn! Eigentlich ganz oafach!

Wie seht Ihr das: Weihnachtsbeleuchtung ja oder nein?

Die Meinungen gehen auseinander - die einen finden gerade in diesen Zeiten sollte man es sich so schön wie möglich machen, andere wiederum möchten ein Zeichen setzen und Energie sparen. Und das fängt eben auch bei der Weihnachtsbeleuchtung an. Sollte also jeder in der heutigen Zeit der knappen Energie ein Zeichen setzen und darauf verzichten, Haus und Garten mit Lichterketten zu verzieren? Ist es sinnvoll auf den Weihnachtsmärkten mit Beleuchtung zu sparen? Oder ändert Ihr gar nichts? Schreibt uns Eure Meinung an leserbriefe@ovb24.de

Bitte sendet uns neben Euren Zeilen auch unbedingt Euren Namen und Euren Wohnort – und am besten auch ein Foto von Euch. Die Redaktion veröffentlicht Eure Leserbriefe samt Namen und Wohnort anschließend in einem entsprechenden Artikel.

Anm. der Red.: Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften entsprechend zu kürzen oder die Veröffentlichung gegebenenfalls ohne Angabe von Gründen zu verweigern.

si

Kommentare