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Leerstand und Renovierungsstau die größeren Probleme in Neumarkt-St. Veit

Zur Berichterstattung über die Stadtplatz-Sanierung in Neumarkt-St.

Veit (Lokalteil):

Aufmerksam verfolge ich seit Monaten die Berichte über die Neugestaltung des Ortskerns in Neumarkt-St. Veit. Irgendwie erinnert mich das an die Geschichte vom Blaumilch-Kanal. Da wird unter anderem eine gesunde, gut gewachsene Linde umgesägt, weil sie nicht zum neuen Design des Stadtplatzes passt. Den Wirten, die durch Corona seit Monaten nichts mehr verdient haben, legt man nahe, sich neue, zum Platz passende Gartenmöbel zu kaufen. Und den Stadtbrunnen baut man um, damit „tausende“ Radtouristen ihre Wasserflaschen füllen können. Nebenan ist Edeka, und da gibt es Wasser kistenweise.

Alles kein Problem, man kann ja einen Zuschuss beantragen. Wer bitteschön bezahlt denn den Zuschuss? Wir alle, jeder der zur Arbeit geht und Steuern zahlt, auch jeder Neumarkter.

Wir wissen noch nicht, was uns Corona am Ende kosten wird. Und da denke ich, sollte mit den Steuereinnahmen vorsichtiger umgegangen werden. Nachbessern kann man immer.

Ich schaue mir die Orte auch an, um zu wissen, wovon ich schreibe. Und Neumarkt-St. Veit hat ein viel größeres Problem am Stadtplatz: leer stehende Ladenflächen und einen Renovierungsstau. Und die Straßenbaumaßnahme könnte vielleicht noch einige die Existenz kosten.

Udo Skwara

Mühldorf

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