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Lesermeinungen zur Debatte um Ballermann-Hit

Auch zwei Oktoberfest-Wirte boykottieren „Layla“: Sexistisch versus Minderheit der Spinner

Leserbriefe zum Ballermann-Hit Layla
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Der Ballermann-Hit „Layla“ sorgt derzeit für eine Sexismus-Debatte. Doch soll der Hit auch auf dem Rosenheimer Herbstfest gespielt werden? Auch unser Leser Horst Breitenherdt äußert seine Meinung zu dem Thema.
  • Julia Grünhofer
    VonJulia Grünhofer
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Der Ballermann-Hit „Layla“ steht wegen seiner Textzeilen in der Kritik und hat eine große Sexismus-Debatte ausgelöst. Auf einigen Volksfesten wurde der Song bereits verboten. Doch soll er in den Festzelten in der Region ertönen, oder nicht? Zahlreiche Leser haben uns Ihre Meinung geschildert:

Landkreis - Seit Tagen gibt es eine Sexismus-Debatte um den Partyhit „Layla“, dem Nummer-1 Song von DJ Robin & Schürze. Während er in den Partyhochburgen am Ballermann auf und ab läuft, sorgt er hierzulande aufgrund seines Textes für Kontroversen. Der Text des Liedes ist schnell zusammengefasst: Es geht um einen Puff und eine Puffmutter namens Layla, einfache Reime und eingängige Rhythmen, alles Zutaten für einen erfolgreichen Schlager-Hit.

Sexismus-Debatte um Partysong „Layla“

Doch nicht alle zeigen sich davon begeistert. So wurde der Ballermann-Hit bereits auf dem Kiliani-Volksfest in Würzburg und im Festzelt der Schützen auf der Düsseldorfer Kirmes verboten. Zudem wird er auch in der Festhalle Schottenhammel und im Armbrustschützenzelt auf dem Münchner Oktoberfest nicht gespielt, wie die beiden Wirtesprecher gegenüber bild.de mitteilten.

Über 25.000 Menschen haben hingegen bis Donnerstagnachmittag (14. Juli) eine Online-Petition unter dem Motto „#freelayla“ unterschrieben. Ins Leben gerufen wurde sie von der Plattenfirma, welche den Partyhit veröffentlicht hat. Chef der Firma aus dem Westerwald ist Matthias Distel, selbst bekannt als Ballermann-Sänger Ikke Hüftgold.

Wir haben unseren Lesern daher die Frage gestellt, ob „Layla“ nun in den Festzelten in der Region ertönen soll oder nicht? Zahlreiche Leser haben uns Ihre Meinung zu dem Thema geschildert:

„Layla-“Verbot in Festzelten: Das sind Eure Leserbriefe

Robert Rainer aus Bayern

Haben wir echt keine anderen Probleme? Viele Schlager oder Volkslieder müssten dann verboten werden. Den Mist mit Gendern oder der übertrieben überspitzten Emanzipation kann man sich auch gut sparen. Diese Diskussionen nerven unendlich.

Anonym aus Bayern

Wir hatten früher bzw. auch heute noch Lieder, die dann nicht gespielt werden dürften. Skandal im Sperrbezirk, Lieschen Lieschen, sogar Falco, Rammstein, Ärzte und die Hosen hatten auch Lieder, die inhaltlich ja dann theoretisch nicht gespielt werden dürfen? Und bei den Rappern ist es ja auch egal, also was soll das alles? Wegen eines Wortes ein Lied verbieten? Wenn man keine Probleme mehr hat, dann macht man sich halt welche!

Antonia aus Bayern

Ich bin dafür, das Lied auch hier zu streichen. Es ist sexistisch und denunzierend. Und ja, entgegen der Mehrheit der Kommentare, halte ich Sexismus für ein sehr präsentes Problem, das dringend diskutiert werden muss.

Thomas Gumbinski aus Bayern

Über solche Titel aufregen, weil man sie versteht, aber weitaus krassere Songs werden im Radio auf- und abgespielt, weil der großteils sie nicht versteht. Genau mein Humor.

Horst Breitenherdt aus Kufstein

Unser Leser Horst Breitenherdt aus Kufstein äußert seine Meinung zur Debatte um den Ballermann-Hit „Layla“.

„Die spinnen, die Römer“, sagten einst Asterix und Obelix. Heute würden sie eine Minderheit der Germanen als Spinner bezeichnen und an ihrem Fest dürfte zum Vergnügen der großen Mehrheit sogar Troubadix, einmal ungehindert „Layla“ singen. 

Barbara aus Bayern

Ich erinnere mich noch an eine Zeit, da gab es noch Lieder ohne verkorkste Verbote und keine blödsinnigen Umfragen, ob man so ein Lied im Radio spielen soll/darf. Egal ob Barbara, Sabine, Susi, Hier kommt Kurt oder Layla. So what?

„Layla“ auf dem Rosenheimer Herbstfest? Ja oder nein?

Was sagt Ihr zu der Debatte? Sollte „Layla“ nun in den Festzelten in der Region ertönen oder nicht? Ist das ganze nicht ein wenig übertrieben oder seht Ihr in dem Songtext doch auch ein Problem? Schreibt uns eine E-Mail an leserbriefe@ovb24.de. (Kennwort: „Layla“ im Betreff).

Bitte sendet uns neben Euren Texten auch Euren Namen und Euren Wohnort – und am besten auch ein Foto von EuchDie Redaktion veröffentlicht Leserbriefe samt Namen und Wohnort anschließend in einem entsprechenden Artikel. Wir behalten uns Kürzungen vor und können eine Veröffentlichung nicht garantieren.

jg mit Material der dpa

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