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Landwirte haben Dank verdient

Zum Bericht „Konflikt zwischen Bürgern und Bauern“ (Lokalteil):

Ich kenne nicht die Hintergründe in Kraiburg, aber sehr wohl die Diskussionen zwischen Anwohnern in Siedlungen und Landwirten und möchte Folgendes zu bedenken geben: Wer sich über landwirtschaftlichen Verkehr in den Abendstunden und am Wochenende beschwert, sollte sich überlegen, wer unsere Nahrungsmittel herstellt und künftig noch verstärkt unseren Strom produziert. Das sind unsere Landwirte! Die können sich nicht bei schönem Wetter am Wochenende auf die Sonnenliege legen, sondern ernten zwischen den Regenzeiten Getreide oder Mais und fahren Heu ein. Anschließend werden wieder Felder und Wiesen gedüngt und die nächste Saat ausgebracht.

Ich bin selber nicht in der Landwirtschaft tätig, wohne auch in einer Siedlung, komme aber aus einer Landwirtschaft und weiß, wie es ist, keinen Urlaub, kein verlängertes Wochenende und keinen Feierabend um 17 Uhr zu haben. Je mehr Landwirte aus persönlichen oder finanziellen Gründen gezwungen sind, den Hof im Nebenerwerb zu betreiben, desto mehr Traktorfahrten werden zwangsweise in die Abendstunden oder aufs Wochenende verlegt. Wer abends gemütlich im Garten sitzt, den Grill hoffentlich mit regionalen Produkten belegt oder sein Brot mit frischer Butter schmiert, sollte sich nicht über Traktorenlärm beschweren. Respekt und Dankbarkeit für das gute Essen aus Bayern wären angebracht.

Natürlich ist es angenehmer, den Strom aus dem Atomkraftwerk zu beziehen, das man nicht hört und nur gelegentlich im entfernten Landshut wahrnimmt. Aber die Nachteile dürften bekannt sein. Der Strom zum Aufladen des E-Autos über Nacht wird künftig auch Strom aus Biogasanlagen sein, denn Sonnenenergie gibt es nur tagsüber!

Elisabeth Soyer

Polling

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