Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Kritik an den Plänen für den Inn-Stadt-Park

Zum Bericht „Kirschblüte gegen. Parkhäuser“ (Lokalteil):

Leider sind die Pläne für die Umgestaltung des Inn-Stadt-Parks nicht mehr auf der Internetseite der Stadt zu finden. Sie sind jedoch auf der Seite www.innstattparken.de unter dem Stichwort „Informationen“ verlinkt. Auf dem Siegerentwurf ist keine der drei Kirschblütenalleen zu sehen. Sie fallen nach aktuell bekanntem Stand den drei vorgesehen Parkhäusern sowie Wohnhäusern zum Opfer. Zudem entstünde zwischen Schule und Parkhaus eine unwirtliche Schlucht, in der sich niemand gern aufhalten würde.

Die Pläne zeigen, dass der bestehende kleine Park vor der Schule samt Spielplatz ersatzlos wegfallen würde. Auch wenn dieser noch verschönerungsfähig ist, wird er bis dato gern zur Erholung genutzt, beispielsweise von Eltern mit kleinen Kindern oder von Jugendlichen. Der geplante Grünstreifen entlang der Luitpoldallee bietet keinen gleichwertigen Ersatz, sondern stellt allenfalls eine grüne Kulisse für die neun „Stadtvillen“ dar. Vielfältig nutzbar ist er schon aus Lärmschutzgründen nicht. Ob der neue Wohnraum für Normalverdiener bezahlbar sein wird, darf man bezweifeln. Fazit: Hier werden Flächen, die bisher der Allgemeinheit dienten (Kirschallee, Park, Hallenbad), vor allem auch für private Interessen geopfert. Die Stadt baut drei völlig überdimensionierte Parkhäuser mit mehr als 800 Stellplätzen, deren Notwendigkeit bisher nicht plausibel belegt ist. Zusätzliche (etwa 100) Stellplätze an dieser Stelle wären allenfalls gerechtfertigt, wenn man Parkflächen vom Stadtplatz hierher verlagert. Und das alles in einem Zeitalter, in dem ständig von Klimaschutz und nachhaltiger Mobilität die Rede ist. Es wird Zeit, dass Mühldorf aufwacht und neu nachdenkt. Zum Glück ist noch nichts entschieden!

AdelheidKückelhaus

Mühldorf

Offensichtlich gibt es einen sehr großen Diskussionsbedarf zur Neugestaltung des Sümö-Geländes. Es wird aber nicht mit offenen Karten gespielt und die Faktenlage verschleiert. So ist die Aussage von Bürgermeister Hetzl: „In einem ersten Schritt sollen nahezu alle Kirschbäume erhalten bleiben, sofern sie gesund sind“ schon sehr zynisch, wenn am Ende nichts mehr steht (siehe Siegerentwurf). Von einer engagierten Zeitung erwarte ich einen Faktencheck und eine klare Darstellung der Situation. Die Fokussierung auf Parkplätze ist in der heutigen Zeit angesichts der Herausforderung der nächste zehn Jahren völlig unangebracht. Ich bezweifele, dass eine Mehrheit der Bürger so kurzsichtig denkt.

Sebastian Kühl

Mühldorf

Kommentare