Kritik an Corona-Maßnahmen wächst

Die Gastronomie bleibt zu: Die Zukunft der Restaurantbetreiber und Wirtsleute ist ein Thema, das unsere Leser im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie umtreibt.
+
Die Gastronomie bleibt zu: Die Zukunft der Restaurantbetreiber und Wirtsleute ist ein Thema, das unsere Leser im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie umtreibt.

Zur Berichterstattung über die Corona-Pandemie (Politik-, Bayern-, Regional- und Lokalteil):

Gesundheitsminister Jens Spahn hat Anfang 2020 gesagt: „Masken helfen nicht“. Deutschland hatte ja keine Masken, deshalb konnten sie nicht helfen. Als dann, zu horrenden Preisen, genügend Masken eingekauft wurden, kam die Maskenpflicht, weil die Masken doch vor Ansteckungen schützen. Dann die Abgabe der eigentlich nationalen Gesundheitsverantwortung für die Impfstoffbeschaffung an die EU und Frau Von der Leyen und damit die Auslösung des absoluten „Worst Case“: Zu wenig und zu spät bestellt. Bis heute weiß wohl niemand, wann wir welche Impfstoffe in welchen Mengen erhalten werden. Es sind alles nur Vermutungen.

Dann die chaotische Impf-Organisation: Alles vorbereitet, aber kaum Impfstoffe vorhanden, und die Registrierung zur Impfung kaum zu durchschauen. Dann Spahns Ankündigung kostenloser Corona-Tests für Alle ab Anfang März. Dann die Retourkutsche für Spahn durch Merkel: doch keine kostenlose Tests ab Anfang März. Dann die schamlose Bereicherung zweier Parlamentsmitglieder im Rahmen der Maskenbeschaffung 2020 (es werden wahrscheinlich noch mehr werden). Dann, ganz aktuell: Die für Anfang April geplante Einbeziehung der Hausärzte muss auf Mitte bis Ende April verschoben werden. Ganz einfach, weil viel zu wenig Impfstoffe vorhanden sind.

Und noch ein trauriger Witz: Die Ankündigung von Finanzminister Scholz, dass ab April 2021 wöchentlich zehn Millionen Menschen in Deutschland geimpft werden können, ist eine Fantasie!

Die Deutsche Regierung bestätigt damit voll umfänglich Murphy‘s Gesetz: „Alles, was schief gehen kann, wird schief gehen.“

Wilhelm Koch

Neubeuern

Neulich sprach ich mit unseren Wirtsleuten über die Corona-Maßnahmen und glaubte, dass man nach Ostern die Gaststätten wieder geöffnet werden dürften. Fast den Tränen nah, schüttelte man nur den Kopf.

Ich frage mich, wie kann der Staat ein ganzes Gewerbe für die Pandemie verantwortlich machen? Als letzten Sommer die Gaststätten wieder öffnen durften, da habe ich gesehen, dass die Gäste nicht dicht an dicht beisammen saßen, sondern in gehörigem Abstand. Es ist auch nicht bekannt, dass die Pandemie von Gaststättenbesuchern übertragen worden wäre – im Gegenteil: In der Regel wurde sie doch von Fernreisen nach Deutschland eingeschleppt. Dass unsere Gastwirte das nicht ewig durchstehen, dürfte wohl jedem einleuchten. Mich wundert nur, dass die Wirte scheinbar keine Lobby haben, die dagegen Sturm läuten würden.

Reinhard Schmidt

Mühldorf

Nach mehr als einem Jahr Corona sollte den meisten Leuten eigentlich klar sein: Es geht bei den Maßnahmen nicht um den Schutz von Leben, auch wenn das von Merkel, Söder, Spahn und dem RKI laufend so vorgetragen wird. Sie führen nur aus, was beim Weltwirtschaftsforum in Davos beschlossen wurde, denn dort wird die große Politik gemacht. Die GAFAM (Big Player), also Google, Amazon, Facebook, Apple und Microsoft, sind die Akteure der Weltwirtschaft, sie bestimmen den Lauf der Politik.

Es geht um den sogenannten „Great Reset“, den Neustart der Globalisierung, und Corona wird als Werkzeug dazu benutzt. Es geht um Digitalisierung, Überwachung und Kontrolle, Umbau der Gesellschaft und Bargeldabschaffung. Bundestagspräsident Schäuble hat gesagt: „Die Corona-Krise ist eine große Chance. Der Widerstand gegen Veränderung wird in der Krise geringer“. Da wird noch Schlimmes auf uns zukommen, und all dies ist leider keine Verschwörungstheorie.

Bernhard Entner

Bad Aibling

Klaus Schwab, einer der Organisatoren des Weltwirtschaftsforums in Davos, hat am 9. Juli 2020 ein Buch herausgegeben, in dem er die Veränderungen in der Wirtschaft nach dem Virus vorhergesagt hat. So würde es zum Beispiel das Gastgewerbe in der neuen Zeit nach dem Lockdown so nicht mehr geben, 75 Prozent aller Gastronomen würden diesen Vorgang nicht überleben. Dafür würden die großen Ketten und der Versandhandel diese Lücken schließen. Was für ein Kulturverlust uns da angeboten wird, finde ich unglaublich.

Die Träume des Herrn Schwab für die „One World Regierung“ sind schon von den Naturgesetzen her gesehen nicht durchführbar, weil die Natur enorm variantenreich ist. Egal ob wir mit Gender diese Dinge verbessern können oder auch nicht, diese Unterschiede sind einfach gegeben, und das macht auch den Menschen interessant.

Das hat die Schöpfung so gewollt, und damit war die Menschheit auch sehr erfolgreich. Wenn man Herrn Schwab nun hört, sollen Mikro-Umbrüche nun eine neue Welt liefern. Dann möchte ich als Demokrat wenigstens gefragt werden, ob Sie und ich das wollen, oder nicht.

Damit wird nämlich unsere Demokratie aus den Angeln gehoben, das müsste nicht schlecht sein, nur für das Experiment 100 000 von Existenzen und mehr zu opfern, da muss schon mal im Bundestag ausführlich über das Thema offen diskutiert werden. Das Für und Wider muss da schon herausgearbeitet werden. Wir müssen dann die Menschen mitnehmen und nicht am Rande stehen lassen. Wenn also schon für den Herrn Schwab schon im Juni 2020 feststand, dass es so kommen würde und der Lockdown schon damals geplant war, wäre es in meinen Augen an der Zeit gewesen, dass die Regierung hier nun offen gegenüber Stellung bezieht.

Volker Bastian

Flintsbach

Da zeigt sich mal wieder, wie wichtig der Politik die seelische, soziale, psychische Gesundheit unserer Kinder und deren Bildung ist. Wichtig ist in den Augen von Merkel-Anhängern ein gutes Aussehen. Ganz voran die Frisur. Und natürlich ein schöner Vorgarten. Nicht falsch verstehen. Ich freue mich über jeden geöffneten Laden, für jeden Arbeiter, Angestellten, Selbstständigen der wieder seiner Tätigkeit nachgehen darf. Aber nach welchen Kriterien geht die Regierung hier vor? Fahrschulen, Baumschulen, Musikschulen? Und die 5. bis 8. Klasse der „normalen“ Schulen bleiben geschlossen?

Während sich Hobbygärtner und Heimwerker wie in den Supermärkten auf die Füße steigen und Schlange stehen, lässt man das Bildungsniveau unserer Kinder weiter in den Keller rauschen. Dass es anders geht, sieht man an Schweden. Aber wenn man Studien der WHO, der WHH, Wirtschaftsverbänden, Dr. Ioannidis, der eigenen Mitarbeiter im Ministerium und vielen anderen bezüglich der Sinnlosigkeit des Wegsperrens ignoriert, können das Merkel und Untertan natürlich auch mit den Studien, die belegen, dass Schulen und Kinder keine Pandemietreiber sind.

Übrigens: Ist mal jemandem aufgefallen, dass es im Pandemiejahr keine coronabedingten Schließungen von Lebensmittelgroßmärkten gab? Seltsam! Nicht die Kritiker sind die dummen quer denkenden, sondern die, die andere Meinung ignorieren.

Uwe Voß

Aschau

Kommentare