Aus der Krise nichts gelernt

Zum Leserbrief von Hans Peter Maier „Am Aktienmarkt unterrepräsentiert“:

Es wäre gerecht, wenn das heutige Anlegen in Aktien der Realwirtschaft dienen würde, wie Herr Maier mit seinem Wort des „Produktivkapitals“ es wohl meint.

Nach meinen Informationen ist jedoch der Finanzmarkt von der Realwirtschaft entkoppelt – schlagwortartig von Kapital-Ansammlungen globaler Fonds usw. gelenkt – ohne von realistischem Gegenwert gedeckt zu sein.

Es entstehen Blasen und Schulden, die nie zu bedienen sind. Selbst produzierende Firmen beteiligen sich an diesem „Casino“. Offenbar wurde nichts gelernt aus 1930 und 2008.

Man informiere sich und fördere die Realwirtschaft. Nötig ist eine Finanzwende mit Bankentrennung, die „selbst“ Trump im Programm hat.

Hans-Jürgen Ehlers

Rosenheim

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