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Kontroverse Debatte um Corona-Strategie

Die Gastronomie bereitet sich auf die Öffnung vor: Ob die dafür maßgeblichen Inzidenz-Grenzen sinnvoll gewählt sind, auch das sorgt für Diskussionen bei unseren Lesern.
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Die Gastronomie bereitet sich auf die Öffnung vor: Ob die dafür maßgeblichen Inzidenz-Grenzen sinnvoll gewählt sind, auch das sorgt für Diskussionen bei unseren Lesern.

Zur Berichterstattung über die Corona-Pandemie (Politik-, Bayern-, Regional- und Lokalteil):

Täglich lese und höre ich die neuesten Corona-Berichte und -Zahlen. Nervig ist das vor allem deshalb, weil ich genau das gleiche am selben Tag meist schon fünf oder zehn Mal aus anderer Quelle bereits gesehen, gehört oder gelesen habe. Ein Vorschlag: Anstatt sich am derzeit laufenden großen Indien Corona-Hype zu beteiligen, könnten sie die indischen Zahlen zum Beispiel relativieren, um sie für einen deutschen Leser greifbarer machen.

Was käme dabei heraus? Indien hatte zum Beispiel am 11. Mai 402 000 Neuinfizierte an einem Tag, auf die Deutsche Bevölkerungszahl herunter gebrochen wären das 24 000 am Tag. Wir hatten in Deutschland acht Tage zuvor 26 000 an einem Tag, die über 30 000 sind auch noch nicht ewig her.

In Indien haben sich bisher insgesamt 21,4 Millionen Menschen mit Corona infiziert, auf die deutsche Bevölkerung bezogen sind das 1,3 Millionen in Deutschland sind bisher 3,5 Millionen Infizierte aufgelaufen, das ist das 3,5-fache von Indien.

In Indien sind bisher 205 000 Menschen an Corona gestorben, auf Deutschland bezogen sind das 12 300 Tote. In Deutschland haben wir 84 000 Corona Tote zu beklagen, das ist das 6,4-fache von Indien.

Natürlich können die Medien so etwas nicht schreiben, weil sie ja bereits geschrieben haben, die indischen Zahlen seien deswegen so hoch, weil die Menschen dort lauter kontraproduktive Massenveranstaltungen abhalten und das Gesundheitswesen so marode sei. Dass die Corona-Zahlen in Indien bezogen auf die 16,6-fache Bevölkerungszahl bis heute um das teilweise x-fache unter den deutschen Zahlen liegen, passt da einfach nicht ins Bild.

Jürgen Keil

Vagen

Müssen wir uns alles gefallen lassen? Für wie lange können (dürfen) uns inkompetente Regierungen am langen Arm verhungern lassen? Darf der Souverän dieser Staatsform nicht endlich sagen: „So nicht weiter!“?

Unsere „Verantwortlichen“ hätten meines Erachtens die Aufgabe: Wir erkennen, dass eine Pandemie unser Volk bedroht, wir müssen dafür sorgen, dass unsere Bürger möglichst wenig Schäden abbekommen, aber nicht nur in gesundheitlicher Hinsicht, sondern auch mit Blick auf eine funktionierende Wirtschaft. Warum unterwerfen sie sich uneingeschränkt unsinnigen Inzidenzzahlen, deren Zustandekommen wahrscheinlich nicht einmal von ihnen verstanden wird?

Warum legen sie willkürlich fest, welche Geschäftszweige betrieben werden dürfen und welche weiterhin dem Untergang geopfert werden? Warum sagen sie heute „Hüh“ und morgen „Hot“? Warum hat der Bürger das Gefühl, dass sie keine Strategie erkennen lassen, aber davon eine ganze Menge.

Glauben die in dieser Pandemie Verantwortlichen wirklich, dass den Menschen in diesem Lande geholfen wird, wenn sie geknechtet werden, weil teils unsinnige Vorschriften durchgesetzt werden? Wie lange muss man sich von dieser „Obrigkeit“ noch unterdrücken lassen, bis auch dem Letzten aufgehen müsste: „Genug mit diesem Unfug!“

Wir erwarten von unseren überforderten Volksvertretern: Schauen Sie endlich auf das Gemeinvolk! Opfern Sie nicht die für Sie durch Lobbyismus lukrativen Errungenschaften, indem sie die Wirtschaft niederknüppeln! Bekämpfen Sie das Schmarotzertum in Ihren Parteistrukturen! Seien Sie endlich so, wie es der Bürger von Ihnen erwartet! Werden Sie fair und ehrlich, wie wir es seit vielen Jahren nicht gezeigt bekommen haben.

Wieland Mäutner

Rosenheim

Im OVB wurden zuletzt folgende Zahlen zur Corona-Pandemie herausgegeben: Tote im Jahr 1992 immer pro Tag in Deutschland: 2460, in 1997: 2470, in 2003: 2380, in 2011: 2370, in 2016: 2530, in 2020: 2740. Wenn ich solche Zahlen lese, dann hatten wir nie eine Pandemie.

Wenn ich jetzt die Maßnahmen sehe, die von Frau Merkel ergriffen wurden, dann stelle ich die angegebenen 46 000 Toten, mit einem Zuschlag von angenommen und aufgerundet auf 100 000 Toten, einmal den Kosten gegenüber. Der Preis ist, wie man es auch immer dreht, einfach zu hoch.

An den zwei bis drei Billionen Euro neuen Schulden werden wir und unsere Kinder wohl sicher erst in 30 Jahren abzahlen können, wenn überhaupt. Es werden wohl sicher zwischen 100 000 und 250 000 Existenzen verloren gehen – überwiegend im Mittelstand, der immer die Steuern aufgebracht und treu bezahlt hat. Wenn die dann ausfallen, dann dauert der Prozess oben wohl noch viel länger.

Unsere Kinder bekommen keine vollständige Ausbildung. Das führt zu Schulabgängern, die keinen Abschluss haben. Später müssen die Betriebe dann versuchen, diese Lücken mit Fort- und Weiterbildungsprogrammen zu schließen. Denn wir brauchen Fachkräfte, nur so ist der Wohlstand zu halten.

Ich selbst bin auch betroffen, da ich meine kranke Frau in der Klinik nicht besuchen kann. Da wird mein Verständnis wirklich überstrapaziert. Der Kontakt beschränkt sich auf Wäsche bringen und abholen. Das ist unmenschlich für mich. Gestorben wird also alleine. Die Familien werden zerrissen.

Ich frage nur mal vorsichtig, was wir machen wollen, wenn in Kürze wieder so ein Virus auftaucht. Noch einmal so eine Maßnahme, dürfte das Land nicht überleben.

Volker Bastian

Flintsbach

Wir leben in einer Zeit, in der den Menschen die bequemen Lügen wichtiger sind, als die unbequemen Wahrheiten. Das Fatale daran, sie bemerken nicht, wie Ihnen die Freiheit Stück für Stück von den Mächtigen, die der Macht und der Gier des Geldes wegen agieren, genommen wird.

Sie schlafen, sie sehen nicht, sie hören nicht und deshalb können sie nichts erkennen und auch nicht darüber sprechen. Aber: Es tut sich was und immer mehr Menschen gehen für Freiheit, Frieden, Gleichberechtigung und Umwelt auf die Straße. Das ist sehr schön.

Viola Kurz

Bad Feilnbach

In einigen Leserbriefen ist mir mehrfach aufgefallen, dass einige Verfasser fordern, anderen Meinungen keine Plattform zu geben oder nicht zu veröffentlichen. Auch in öffentlichen TV-Diskussionen kam schon diese Forderung.

Dies finde ich äußerst bedenklich. Eine Meinungsdiktatur hatten wir in der Geschichte schon mehrmals, wohin dies geführt hat wissen wir alle. Leute, die dies fordern, haben offensichtlich die Grundsätze der Demokratie nicht verstanden. Diese lebt von der Meinungsvielfalt, dem Zuhören und der Diskussion und einer sachlichen Streitkultur. In diesem Zusammenhang ist es nur möglich, zu vernünftigen Lösungen und auch zu Kompromissen zu kommen.

Leider sind wir auf dem Weg zu einem missionarischen Gedankengut, insbesondere ist mir dies bei verschiedenen Klimaaktivisten und Gendervertretern aufgefallen. Nach dem Motto „du sollst keine fremden Götter neben mir haben“. Ich möchte mir aber nicht vorschreiben lassen, was ich zu sagen, zu schreiben oder zu denken habe. In diesem Sinne hoffe ich, dass das OVB auch weiterhin vielfältige Argumente von diversen Leserbriefschreibern veröffentlicht.

Christa Schulz

Bad Aibling

Wer kann den Widerspruch erklären, dass wir im Sommer 2020 so gut wie keine Infektionen und leere Intensivbetten hatten, obwohl die Kontakte bis auf die Einkaufsmaske eigentlich unbegrenzt waren. Das heißt: viele Kontakte, wenig Infektionen, leere Intensivbetten. Dagegen wenige Kontakte im Winter 2020/2021: viele Infektionen. Warum waren es im Sommer so wenige, obwohl das Virus angeblich doch so ansteckend ist?

Der Virologe Streek sagte in einem ganzseitigen Interview im OVB, dass er noch völlig im Dunklen tappt, was die Übertragungswege betrifft – und das nach einem Jahr Covid-Forschung. Ein Armutszeugnis.

Wer kann erklären, warum ausgerechnet in Altenheimen, die ja mittlerweile mehr einem Hochsicherheitstrakt ähneln, im Winter 2020/21 trotz all der Maßnahmen wieder die meisten Covid-Toten zu beklagen waren? Kann es sein (was eigentlich dies alles mehr erklären würde), dass es mehr der schlechtere allgemeine Gesundheitszustand im Spätherbst, Winter und Frühjahr ist (wenig Sonne, wenig frische Luft, wenig Bewegung, ungesunde Heizungsluft und Industrienahrung), der die Menschen krank werden lässt? Das hieße aber, dass nicht das Virus das Infektionsgeschehen bestimmt, sondern der Gesundheitszustand (Milieu) des Menschen selbst, sprich: die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles.

Diese Erklärung wäre eigentlich viel logischer, aber damit lässt sich halt kein Geld verdienen (Pharmaindustrie). Schlussfrage: Warum verhindert unsere Regierung alles, was den Menschen gesund erhalten würde wie Sport im Freien, Tanzen, Singen, Treffen mit netten Menschen, und baut ein Angstszenario auf, welches dem Gesundheitszustand der Bevölkerung sicher nicht zuträglich ist?

Martin Riedl

Kolbermoor

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