Kontrolle verloren

Zu "Die Macht der Zentralbank" im Wirtschaftsteil:

Als 1913 die Federal Reserve, die Zentralbank der USA, gegründet wurde, äußerte sich der Kongressabgeordnete Louis McFadden so: "Hier wurde ein Weltbanken-System erschaffen, ein durch internationale Bankiers kontrollierter Superstaat. Sie arbeiten zusammen, um die Welt nach ihrem Belieben zu versklaven. Die FED hat sich widerrechtlich der Regierung bemächtigt."

Die FED ist eine private Institution, bestehend aus amerikanischen Großbanken. Sie kann Geld aus dem Nichts schaffen, es verleihen und dafür Zinsen kassieren. Der Staat hat mit der Schaffung der Zentralbank die Kontrolle über das Geld verloren und ist erpressbar geworden. Dazu passend ein Zitat von Mayer Amschel Rothschild, Begründer der Rothschild-Dynastie: "Gib mir die Kontrolle über das Geld einer Nation, und es interessiert mich nicht mehr, wer deren Gesetze macht."

Dieses US-Modell wird nun von der EZB übernommen. Stark verschuldete Länder Europas, die Kredite von EZB und IWF in Anspruch nehmen, müssen sich harten Bedingungen unterwerfen. Dazu zählt auch, staatliches Eigentum zu privatisieren, es entstehen Aktiengesellschaften. Die Aktien kaufen dann Investment-Firmen, diese wiederum sind Scheingesellschaften der Zentralbank. So verlieren Regierungen nach und nach die Kontrolle über ihr Land. Mit der geplanten Überwachung der Banken durch die EZB hat sie dann die Macht über alle Geldhäuser Europas.

Manfred Mikut

Edling

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