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Können wir den Klimawandel noch stoppen?

Wie hier in Altenahr hat die Hochwasserkatastrophe an vielen Orten tiefe Spuren hinterlassen. Und nicht nur bei unseren Lesern treibt sie die Debatte um den Klimawandel und die Reaktionen darauf an.
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Wie hier in Altenahr hat die Hochwasserkatastrophe an vielen Orten tiefe Spuren hinterlassen. Und nicht nur bei unseren Lesern treibt sie die Debatte um den Klimawandel und die Reaktionen darauf an.

Zur Berichterstattung über den Klimawandel (Politikteil):

Dem Kommentar des wie immer scharfsinnigen Herrn Anastasiadis kann man im Grunde nur zustimmen. Glaubt wirklich jemand ernsthaft (außer die Vertreiber von Elektrofahrzeugen und Windkraftanlagen), dass der Klimawandel aufzuhalten ist? Können das die „Grünen“ wirklich glauben? Oder wird hier nur mit der Angst Politik gemacht?

Meine Generation wurde schon vor über 40 Jahren in der Schule von früheren Eiszeiten und Hitzeperioden oder von der Sintflut unterrichtet. Ich glaube nicht, dass vor einigen tausend Jahren der Mensch für einen Klimawandel verantwortlich war. Genauso wenig ist er es in der heutigen Zeit. Anstatt sich ausschließlich auf die Elektromobilität zu konzentrieren, wobei andere Länder und deren Bewohner ökonomisch und ökologisch ausgebeutet werden, sollte man diesen riesigen hierfür benötigten Finanzbedarf besser in eine vernünftige Hochwasserpolitik beziehungsweise Strategie mit anschließender Umsetzung investieren.

Alois Meier

Gars

Die Klimadebatte ist von einer Vielzahl von Merkmalen gezeichnet. Es geht um folgende widersprüchliche Themen: objektive und zu überzogene Auslegungen der Naturereignisse; rationale Maßnahmen zur Ursachenbekämpfung gegenüber Angst- und Hysterie-Beeinflussten; wissenschaftlich-begründete gegenüber politischen Auslegungen; Einzelstaaten-Aktionen gegenüber internationalen Maßnahmen.

Die Erderwärmung ist eindeutig messbar (NASA-Satellitenmessungen mit Bodenmessungen bestätigt). Bis 1910 kühlte sich die Erde, wie in einer Zwischeneiszeit zu erwarten, ab. Von 1910 bis 1945 fand eine leichte Erwärmung von 0,2 Grad Celsius statt, mit anschließender Stagnation bis 1975. Von 1975 an ist eine Steigerung von 0,7 Grad zu beobachten. Unser Zwei-Prozent- CO2-Beitrag zur Erderwärmung ist relativ unbedeutend, wenn man die Hauptverursacher wie China mit 30 Prozent (steigend), USA 14 Prozent (fallend) und Indien 7 Prozent (steigend), betrachtet. China wird seine CO2-Beiträge bewusst weiter erhöhen und trägt auch indirekt mit einer groß angelegten, weltweiten Finanzierung von Kohlekraftwerken weiter zum globalen CO2-Anstieg bei.

Sollte die Hochwasserkatastrophe tatsächlich dem CO2-Anstieg zuzuordnen sein, dann sollte China mit seiner geplanten CO2-Steigerung als mitverantwortlich genannt werden.

Walter Wieland

Prien

Ich halte es nach wie vor für vergebens, den unumstrittenen, mit menschlichen Mitteln unumkehrbaren kosmischen Klimawandel unserer Epoche aufzuhalten. Schon gar nicht mit den fragwürdigen, theoretischen „grünen“ Thesen, Verboten, Maßregelungen, die dem Normalbürger finanzielle Lasten aufbürden, die letztendlich das soziale Gleichgewicht in Deutschland gefährden.

Stattdessen muss der derzeit hysterische, von den Grünen und sogenannten Klimaaktivisten angestiftete „Klimaschutz“ in eine sinnvolle Vorsorgestrategie und Schutzorganisation politisch umgewandelt werden, um den mit erheblicher Wahrscheinlichkeit durch den Klimawandel hervorgerufenen Wetterkatastrophen zu begegnen. Das und nicht der zweifelhafte Versuch, die Erderwärmung mit menschlichen Mitteln aufzuhalten, muss das Gebot der Politik für die Zeit nach mir sein.

Eines würde ich allerdings gerne noch zeitlebens erleben: dass die arabischen Ölscheichs wieder in ihre Wüstenbehausungen zurückkehren, weil die Geldströme für ihr Öl dann versiegt sind.

Oskar Hennefarth

Haag

Nachhaltiger Klimaschutz könnte nur dann Realität werden, wenn weltweit alle Staaten an einem Strang ziehen würden. Der „Green New Deal“ der EU mit dem Ziel Klimaneutralität bis 2050 ist eine Art eierlegende Wollmilchsau.

Es wird vorausgesetzt, dass die Wirtschaft floriert und alle Menschen Arbeit zu fairen Löhnen haben. Es finden keine Streiks oder Revolutionen statt, weil die Staaten Billionen in die Versöhnung von Ökologie und Ökonomie investieren. Dieses Ziel halte ich für völlig unrealistisch, denn die Industrienationen bevorzugen das System der kapitalistischen freien Marktwirtschaft. Aber auch ein nachhaltiger Sozialismus, von dem linke Klimaaktivisten träumen, wird eine Illusion bleiben. Der Glaube an die Machbarkeit des „GND’s“ nimmt bisweilen, trotz besseren Wissens der politischen Akteure, religiöse Züge an.

Ulrich Huber

Staudach-Egerndach

Die Klimaaktivisten und die „Grünen“ werden nicht müde uns zu erklären, dass unsere Zukunft in der regionalen Ernährung liegt. Regional oder etwas weiter gefasst – deutsch. Deutsches Gemüse auf den deutschen Tisch bekommt bei falscher Aussprache einen merkwürdigen Blickwinkel.

Könnte man mit einem Fingerschnipsen alle nicht-regionalen/nicht-deutschen Lebensmittel aus den Regalen im Supermarkt verbannen, sähe es schon erbärmlich und dramatisch aus.

Die Klimaaktivisten sollten mal bei den Menschen in der ehemaligen DDR zuhören und nachfragen, wie die Sortimente in den DDR- Kaufhallen und HO-Läden aussahen.

Das Angebot war regional, übersichtlich und wurde von den Menschen als nicht ausreichend bewertet. Deswegen wurde dagegen auf den Straßen in der DDR lautstark und erfolgreich protestiert.

Im auf regional-deutsch-reduzierten Sortiment unserer Supermärkte gibt es keinen Kaffee, keine Orangen, Bananen, Melonen oder Ananas. Weine aus Frankreich, Italien oder Österreich sind dann nicht im Sortiment. Käse aus Frankreich oder Holland gibt es nicht. Schinken aus Spanien wäre ausgelistet. Mailänder Salami oder Mortadella sind auch nicht regional. Tzatziki oder Schafskäse aus Griechenland wären ebenfalls verboten. Die Liste ließe sich ohne Probleme endlos fortführen.

Dass in den Herkunftsländer Millionen von Menschen arbeitslos werden, wird von den Klimaaktivisten überhaupt nicht betont. Uninte ressant oder keine Ahnung?

Der „grünen“ Logik und der der Umweltaktivisten folgend, werden aber auch bei uns in Deutschland zig- tausende Menschen arbeitslos, weil keine Lebensmittel exportiert werden dürfen. Der Klimawandel wird so ganz sicher nicht erfolgreich verändert werden.

Franz Smeets

Bruckmühl

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