Klimawandel wird wegen Coronavirus nicht mehr beachtet

Zum Bericht „75 Prozent weniger Verkehr“ (Titelseite):

Das Thema Klimaveränderung ist derzeit in den Hintergrund gerückt, aber hängt sie nicht auch voll mit Corona zusammen? Wir wissen, wenn unsere Körpertemperatur um zwei Grad steigt, haben wir erhöhte Temperatur, und wenn sie noch drei Grad weiter steigt, dann sterben wir. Nur fünf Grad entscheiden! Ist es etwa bei unserer Erde genauso? Kriegen wir bei zwei Grad gerade noch die Kurve und ist es bei fünf bis sechs Grad dann zu spät? Der (gefährliche) Temperaturunterschied ist gleich – außer, dass man beim Menschen mit Wadenwickel und Fieberzäpfchen die Temperatur relativ schnell senken kann! Bringen uns die Coronaviren die Einsicht, mehr gegen die Klimaveränderung zu unternehmen, indem sie uns zwingen, mal unser Leben zu vereinfachen? Sind so kleine Wesen etwa deshalb aufgetaucht, um uns zu zeigen, dass uns ein Weniger nicht unglücklicher macht? Zwingen sie uns zu einem Test, um uns am eigenen Leib und an der eigenen Psyche festzustellen zu lassen, dass uns Luxus nicht glücklicher gemacht hat? Oder werden wir uns hinterher so benehmen wie der Fuchs im Hühnerstall, der mehr Hühner umbringt, als er wegtragen kann? Ja ich weiß, ich habe auch mitgemacht, wie wir alle – aber wir waren diesbezüglich meist unwissend. Dürfen wir aber jetzt, wo wir davon wissen, trotzdem so weitermachen? Müssen wir etwa warten, bis der letzte Klimaleugner nicht mehr an der Realität vorbeikommt? Sie wird uns aber, hoffentlich nicht eines zu späten Tages einholen. Die Leistung der Menschheit innerhalb von 200 Jahren den Planeten zum Kippen zu bringen, ist enorm.

Hans Fritz

Bad Endorf

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