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Meinung

Klimaschutz: Zweifel am Sinn und Preis der geplanten Maßnahmen

Zu den Berichten „Klimaneutralität bis 2035“ sowie „Umweltgruppen wollen BMW, Daimler und VW verklagen“ (Politik-/Wirtschaftsteil)

Alle Wissenschaftler und Politiker sind sich einig, dass der Klimawandel von Menschen verursacht wird. Jeder Mensch ist ein Umweltzerstörer und Klimakiller. Und es werden zu viele auf der Welt. Und kein Politiker oder Experte traut sich, das zu sagen. Es braucht jeder eine Wohnung, Nahrung, Energie, Verkehrswege, Schulen, Müllverbrennungsanlagen für Hinterlassenschaften und vieles mehr.

Klimawandel entsteht auch nicht nur wegen des CO2, sondern hat viele Ursachen. Zum Beispiel: Greenpeace-Experten verlangen, dass wegen des Klimawandels wir Deutsche in unseren Städten die Dächer begrünen sollen. Unsere Städte sind Dörfer gemessen an den vielen neuen Millionenstädten. Solche Megastädte heizen unser Klima genauso auf wie unser CO2.

Der Staat fördert zudem mit Milliarden Solaranlagen, diese Anlagen sind total umweltfreundlich, aber leider nicht gut für unser Klima. Ich glaube nicht, dass ein grüner Politiker jemals auf einem Dach war, auf dem eine Fotovoltaikanlage montiert ist. Diese Anlagen heizen sich bei Sonnenschein locker bis 65 Grad auf. Also habe ich umgerechnet mit meiner kleinen 40-kW-Anlage 20 Kachelöfen voll geheizt auf meinem Dach. Was sagen dazu unsere Experten?

Mein normaler Verstand sagt mir, diese enorme Wärme geht in die Umwelt und erwärmt diese. Millionen Quadratmeter Solardächer tragen zum Klimawandel genauso bei wie der CO2-Ausstoß unserer Autos.

Autofahrer werden aber gemolken mit rund 50 Milliarden Steuern im Jahr. Wenn kein Verbrenner mehr zugelassen wird: Wer bezahlt dann die 50 Milliarden? Diese müssen dann wohl auf den Strom der E-Autos aufgeschlagen werden.

Den Klimawandel kann Deutschland alleine nicht aufhalten, selbst wenn wir ganz Deutschland stilllegen, die Temperaturen werden um kein Grad niedriger ausfallen.

Erich Janker

Bruckmühl

Wenn der Landesvorsitzende des Bunds Naturschutz, Richard Mengner, meint, dass sich unser Leben massiv verschlechtert, wenn wir nicht endlich anfangen, konsequent für den Klimaschutz zu handeln, muss ich ihm uneingeschränkt recht geben. Ja, unser Leben wird sich in vielen Bereichen drastisch verteuern, zum Beispiel beim Heizen und Verkehr. Der im Januar eingeführte CO2-Preis (er liegt aktuell bei 25 Euro die Tonne) soll bereits in zwei Jahren auf 60 Euro pro Tonne heraufgesetzt werden. Der Preis für Superbenzin soll im nächsten Jahr auf zwei Euro und noch weiter steigen, wenn die Klimaziele des von der GroKo bereits 2019 erstellten Plans sich nicht so, oder so schnell, entwickeln, wie unrealistischerweise geplant. Beim Bauen wird die geplante Vorschrift, Sonnenkollektoren auf dem Dach anzubringen, nicht bei jedem Häuslebauer auf Begeisterung stoßen. Den Politikern, die all dies auf Druck der Umweltgruppen beschließen, dürften all diese Verteuerungen keine schlaflosen Nächte bereiten. So musste Olaf Scholz laut Bild vor Kurzem zugeben, dass er den aktuellen Benzinpreis nicht so genau kennt. Weiter wollen die auf der Zugspitze versammelten Verbände und Politiker die 10H-Regel kippen, damit endlich mehr Windräder in unserem eh schon zubetonierten Land gebaut werden können. Die 10H-Regel war das einzig Gute, was Horst Seehofer zustande gebracht hat.

Wenn sich Greenpeace und Umwelthilfe bei ihrer Klage gegen die drei obigen Autofirmen auf das Klimaurteil des Bundesverfassungsgerichts vom April berufen, so sei darauf hingewiesen, dass die Richter dieses Gerichts von der jeweiligen Regierung ernannt werden; dieses Urteil könnte genausogut von der grünen Luisa Neubauer stammen.

Karin Carla Stöttner-Lüdtke

Bad Aibling

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