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Kleiner Piks, großes Thema

Termin zur Corona-Impfung: Unsere Leser machen sich viele Gedanken über Impfstoffe und die Organisation der Impfzentren.
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Termin zur Corona-Impfung: Unsere Leser machen sich viele Gedanken über Impfstoffe und die Organisation der Impfzentren.

Zur Berichterstattung über die Impfung in der Corona-Pandemie (Politik-, Regional- und Lokalteil):

Wir werden durch unsere Herren Politiker und auch leider teilweise durch einige Virologen irregeführt. Einerseits wurden Impfungen mit Astrazeneca in Südafrika wegen schlechter Wirksamkeit abgebrochen. Und nach einem Todes- und einem Krankheitsfall hat Österreich Impfungen mit einer Charge des Astrazeneca-Impfstoffs vorsichtshalber gestoppt. Jetzt sollen ältere Menschen verstärkt mit Astrazeneca und Jüngere mit den Impfstoffen von Biontech und Moderna geimpft werden, obwohl immer behauptet wurde, dass Astrazeneca nicht für Menschen ab 65 Jahre geeignet sei.

Das ist doch nur eine faule Ausrede, um die ungeliebten Astrazeneca-Impfdosen, die auf Lager liegen (82 Prozent), schnell loszuwerden. Jetzt weiß doch keiner mehr, wem man noch glauben kann.

Ich hoffe und wünsche, dass endlich mal allen Bürgern eine klare Ansage gemacht wird, und man nicht mehr mit dem dauernden Hin und Her die Menschen verunsichert. Dem OVB aber besten Dank für die tolle Berichterstattung und die klaren Informationen.

Wolf Schulz

Aschau im Chiemgau

Zu jedem Bericht über die Corona-Impfung gibt es ein Foto, auf dem entweder ein entblößter Oberarm mit einer eingeführten Spritze zu sehen ist, oder ein älterer Mensch, dem gerade eine Injektion verabreicht wird. Ich denke, dass jeder aus Erfahrung weiß, wie eine Impfung funktioniert.

Vielleicht soll demonstriert werden, dass die Impfung in den Oberarm (und nicht in einen anderen Körperteil !?) injiziert wird. Ich glaube, dass wir auf diese großflächigen Fotos verzichten können, bitte! Ich habe einen Vorschlag, was man stattdessen publizieren könnte – aus meiner Sicht, mehr als notwendig. Das ist das Wort „Quarantäne“ und was es bedeutet. Da gibt es dringend Aufklärungsbedarf. Ganz einfach ausgedrückt, bedeutet Quarantäne: Ich bleibe, für die angegebene Zeit, daheim und lasse niemanden in die Wohnung. Das gilt natürlich auch für alle, die in meinem Haushalt leben. Wenn ich mich testen lasse, bedeutet es, sofort, direkt nach der Testung nach Hause zu gehen und dort zu bleiben, bis ich ein Ergebnis habe.

Wenn ich positiv getestet bin, keine oder nur leichte Symptome habe, sollte ich dankbar sein, und die Quarantäne trotzdem strikt einhalten. Gebe ich die Viren weiter, habe ich keinen Einfluss darauf, wie sie beim „Beschenkten“ wirken.

Gisela Fiedler

Vagen

Die Corona-Grafiken auf Seite 2 suggerieren, wie schnell die Inzidenzzahlen dank der Impfungen bei den Über-80-Jährigen gesunken sind. Frei nach Winston Churchill „Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast“ werden genau die Jahrgänge im Alter zwischen 25 und 59 Jahren nicht erfasst, obwohl diese nach den Über-80-Jährigen die höchsten Ansteckungen erreichen und daher sehr interessant gewesen wären.

Nach meinen Recherchen sind diese ähnlich zurückgegangen, ohne Impfung. Selbstverständlich können sich alle impfen lassen, aber mit Sinn. Laut einer Folgestudie in Ischgl vom November, veröffentlicht Mitte Februar, haben circa 90 Prozent der getesteten noch immer Antikörper seit den Tests im April. Nach einer Schätzung haben daher circa 50 Prozent der Bewohner in Ischgl Antikörper. In der Ukraine wurden bei Tests im Januar – je nach Region – zwischen 44 und 60 Prozent mit Antikörper nachgewiesen (Quelle: Ärzteblatt).

Warum wird bei uns kein solcher Test gemacht, obwohl sich Wiedergenesene ein halbes Jahr nicht impfen lassen sollen? Es werden daher bei diesen Massenimpfungen auch solche geimpft, die überhaupt keine Impfung erhalten sollten, weil sie eben nicht wussten, dass sie erkrankt waren,

Wenn diese Daten auch bei uns zutreffen, brauchen 50 Prozent zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt keine Impfung. Wenn also 40 bis 50 Prozent sowieso Antikörper hätten, müssten nur noch 30 bis 40 Prozent geimpft werden, um die sogenannte Durchseuchung zu erreichen. Aber wenn das überhaupt nicht gewünscht wird, lässt man es bleiben. Denn was sollten dann die Herren Wieler, Drosten, Söder und Lauterbach mitsamt Frau Merkel uns sonst vorgaukeln?

Martin Winklmair senior

Grassau

Wenn man ein Auto mit minderwertigem oder verdünntem Kraftstoff betreiben will, läuft es entweder nicht besonders gut oder der Motor geht kaputt. Da nützt es nicht, manchmal einen „Startpilot“ hinein zu spritzen. Der Mensch aber füttert seinen Körper mit minderwertigen Lebensmitteln und wundert sich, wenn Belastungen kommen – seien es Viren, Bakterien oder sonst irgendwas. Er krank wird. Wildpflanzen, die natürlichste Nahrung, haben ein Vielfaches an Vitaminen und Mineralstoffen als die hochgezüchteten Gemüse und Salate. Doch die meisten Menschen ernähren sich nicht einmal mit ausreichend Gemüse, sondern nur mit minderwertigen Füllstoffen.

Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn Menschen bei Grippeepidemien erkranken und sterben. Aber statt die Ursache zu beheben und für artgerechte Ernährung zu sorgen, versucht man mit Impfungen gegen Infektionen vorzugehen. Bei anscheinend mehr als 12 000 verschiedenen Coronaviren ist der Gedanke völlig utopisch, mit Impfungen eine Entschärfung der Lage erreichen zu können.

Gegen welche dieser Coronaviren soll der Impfstoff nun helfen? Neben dem Covid-19, vielleicht noch ein paar andere? Oder gar gegen 100 Mutationen? Und was ist mit dem Rest, also den 11900 weiteren Coronavir-en? Vor diesem Hintergrund erscheint es aussichtslos mit Impfungen die Pandemie eindämmen zu wollen.

Auch wenn der momentan zur Verfügung stehende Impfstoff zu dem Virus pas-sen sollte, bringt es sehr wenig, wenn der Körper nach wie vor nicht die Nahrung bekommt, die er braucht. Dann erkranken oder sterben die Menschen an anderen Krankheiten. Es wird höchste Zeit fürs Umdenken, ansonsten müssen wir mit den Beschränkungen auch noch die nächsten 1000 Jahre leben.

Sebastian Hamberger

Söllhuben

Immer wieder liest man in den Medien, dass der Impfstoff Astrazeneca wegen seiner Nebenwirkungen und der selektiven Anwendung von vielen Menschen abgelehnt wird. Betrachtet man die Anzeige des Bundesministeriums für Gesundheit „Impfstoffe für Deutschland“, so stellt man fest, dass die Wahrscheinlichkeit nicht an Covid-19 zu erkranken, bei Moderna und Biontech/Pfizer bei 95 Prozent liegt – gegenüber Astrazeneca von nur 70 Prozent.

Außerdem empfahl man die Anwendung von Astrazeneca, auf 18- bis 65-Jährige zu beschränken. Neuerdings, wahrscheinlich wegen der hohen Bestände, ist der Impfstoff auch für Über- 65-Jährige zulässig. Es ist also keineswegs so, dass das „Deutsche Sicherheitsdenken“ zu einer Lähmung der Impfakzeptanz führt, wie Herr Dirk Zies, Konsumerpsychologe, behauptet.

Es stellt sich die Frage, warum man den weniger wirksamen Impfstoff kauft und anbietet, wenn es effektivere gibt, auch wenn diese bei -25 bis -95 Grad schwieriger, aber beherrschbar, zu lagern sind. Im Hinblick auf die hohen Bestände von Astrazeneca, die unverbraucht auf Lager liegen beziehungsweise nicht angenommen werden, steuert man nun gegen und stellt richtigerweise fest, dass ein schwächerer, aber bewährter Impfstoff besser ist als keiner. Zweifellos richtig. Selbst wir mit über 80 Jahren hätten nur wenige Bedenken uns damit impfen zu lassen, um geimpft zu sein.

Alles das passt zu dem Impf-Gestolpere, das man mit etwas Logik und Voraussicht bei der Beschaffung der Impfstoffe hätte vermeiden können.

Ingrid Wieland

Prien

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