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Leserbriefe

Kirche als Fortsetzung des römischen Imperiums

Zu „Jesu Worte ewig?“, „Sorgen machen“ und „Eventkirche“ (Leserbriefe):

Gut zitiert, Herr Dr. Steininger! Nur, diese Warnungen und Trostworte mögen heute Einzelne stärken und aufrichten, waren seinerzeitig aber an „die kleine Herde“ der Urchristen im ersten Jahrhundert gerichtet. Was, wenn „allgemeiner Abfall vom Glauben, Endzeit (der Urkirche?), Hass, Verrat, erkaltende Liebe, viele falsche Propheten, die viele irreführen, Missachtung von Gottes Gesetz“ bereits im zweiten Jahrhundert einsetzten und bis heute anhalten? Eine solche alternative Kirchengeschichte und was aus ihr zu folgern ist, wäre aber für viele meiner lieben Freunde zu ungeheuerlich, um überhaupt bedacht, geschweige denn zu Ende gedacht zu werden. Doch warum sonst verhieß Petrus damals den Juden und uns heute, dass „der Herr Zeiten des Aufatmens kommen lässt und Jesus sendet als den [...] Messias. Ihn muss freilich der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten der Wiederherstellung von allem, das Gott von jeher durch den Mund seiner heiligen Propheten verkündet hat.“ (Apg. 3:20, 21) Sie tut das eindeutig nicht, „die moderne Amtskirche“, wie sie Herr Grandl treffender nennt, als ihm wohl lieb sein dürfte!

Eine fürstliche Kurie (lateinisch: Senat, Hofstaat) und beamteter Klerus zeigen meines Erachtens stattdessen eine Fortsetzung des römischen Imperiums mit anderen Mitteln. Soll das der Glaube sein, Herr Dr. Steininger, an dem wir im 21. Jahrhundert „unerschütterlich und unbeugsam festhalten“ müssen?

Berndt Schönwald

Ramerberg

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