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Kein weiterer Ausbauder Gedenkstätten

Zur Berichterstattung über das Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Befreiung der Konzentrationslager (Politikteil):

Unsere Politiker meinen, ihr demokratisches Grundverständnis am besten dadurch zu dokumentieren, indem sie geradezu inflationär die Gedenkstätten für die Gräueltaten des Zweiten Weltkrieges ausbauen.

Soeben bricht aber die vierte Generation nach diesen unbeschreiblichen Verbrechen an – und die jungen Leute fragen sich zu Recht, was sie damit zu tun haben. Durch solche Vorhaben – vor Jahren war im Ernst geplant, einen zweiten Tunnel durch den Obersalzberg zu sprengen, um sich von dort über Verbindungsstollen die Fahrtroute Hitlers vorstellen zu können! – und Berichte, dass Landesbeauftragte die Stellen in den Gedenkstätten nach Gutsherrenart besetzen, wird das Gegenteil erreicht: Es gibt verständlicherweise eine wachsende Ablehnung der Jugend, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Bei den Bundestagswahlen entscheiden sich die Bürger inzwischen zu 20 Prozent, Parteien an den „Rändern“ zu wählen. Mit dieser Entwicklung sollten sich die Politiker auseinandersetzen, Verelendung ganzer Bevölkerungsschichten und rasant zunehmende Obdachlosigkeit werden den Wahlanteil der Extremen weiter stärken. Früher hat man gesagt: „Lieber arbeiten als nur reden!“

Das Herz unserer Demokratie schlägt nicht, wie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier behauptet, in den Vorsälen des Parlaments, sondern natürlich in uns Bundesbürgern!

Thomas Göldel

Rosenheim

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