Kein Platz für Wölfe

Die Zahl der Wölfe im Freistaat nimmt zu: Erst vor wenigen Wochen ist in der Nähe von Eichstätt ein Wolf in eine Fotofalle getappt.
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Die Zahl der Wölfe im Freistaat nimmt zu: Erst vor wenigen Wochen ist in der Nähe von Eichstätt ein Wolf in eine Fotofalle getappt.

Zum Bericht „Wölfe zwischen Reit im Winkl und Inntal?

Erste Forderung nach Abschuss wird laut“ (Bayernteil):

Leider sind jetzt die Landwirte eindrucksvoll darin bestätigt worden, dass eine tierwohlgerechte Viehhaltung mit Weidewirtschaft und die gleichzeitige Ansiedlung von Wölfen nicht möglich sind. Den Pseudonaturschützern ist das Wohl der Tiere in der Landwirtschaft offensichtlich völlig egal, wichtig der Wolf hat seinen „Spaß“ beim Töten der Tiere. Die jetzt angebotenen Zuschüsse für Herdenschutzmaßnahmen sind ein blanker Hohn für die Tierhalter. Die Tierhalter benötigen keine Schutzmaßnahmen für ihre Tierherden. Der einzige Schutz wären nämlich Schussmaßnahmen.

Franz-Xaver Thielmann

Feldkirchen-Westerham

„Hirnschmalz ist gefragt“: Ursula Fees vom Bund Naturschutz fordert dies vom Menschen als intelligentes Wesen als Reaktion auf das erneute Auftauchen von Wölfen in den heimischen Almgebieten des Voralpenlands. Das Landesamt für Umwelt in Augsburg hat reagiert und für betroffene Gebiete eine Beantragung von Schutzmaßnahmen gewährt. Diese Reaktion erscheint mir mehr praxisuntauglich als intelligent zu sein. Einen Schutzzaun für einen dreistelligen Millionenbetrag auf den Almweiden zwischen Samerberg und Reit im Winkl zu errichten ist unmöglich durchführbar, genauso wie der Erhalt solcher Einzäunungen. Herdenschutzhunde für das gesamte Gebiet anzuschaffen und sinnvoll einzusetzen, ist aber ebenso weltfremd und nicht praktikabel. Vermutlich würde auch die Touristik- und Freizeitbranche in Ohnmacht fallen, falls die Berge, Wälder und Wiesen begehsicher abgeschottet werden. Also gibt es Förderungen und Hilfen für die Almbauern für Dinge, die nicht umsetzbar, aber unsinnig sind! Wo ist hier das Hirnschmalz? Der Herdenschutz ist aber jetzt und heute notwendig, sonst gehört Almwirtschaft innerhalb kurzer Zeit der Vergangenheit an. In den kleinräumigen, aber dicht bevölkerten Voralpengebieten ist eine Bewirtschaftung der Almen nur möglich, wenn große Beutegreifer vertrieben oder entnommen werden! Dies sollte sich die Politik ehrlich eingestehen, und die Tierromantiker sollten das Hirnschmalz ebenso bei ihren Forderungen für die Bären und Wölfe einsetzen.

Peter Menhofer sen.

Bad Feilnbach

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