Kein Anreiz für Investitionen

Zum Artikel „Ein Herz für Sparer“ (Politikteil):

Im Artikel wird ein Wirtschaftspapier der CSU erwähnt, in dem die Senkung der Ertragssteuer für Unternehmer auf 25 Prozent gesenkt werden soll, um für Investitionen und Innovationen Spielräume zu schaffen. Soweit ich das deutsche Steuerrecht verstehe, können Ausgaben für Investitionen und Innovationen in einen Betrieb als Betriebskosten abgezogen werden. Das heißt: Sie mindern den Ertrag und damit auch die Ertragssteuern (vermutlich sind damit Gewerbe- und Körperschaftssteuern gemeint) bereits jetzt. Ganz im Gegenteil, wenn die Ertragssteuern gesenkt werden, vermindert sich der Anreiz für den Unternehmer zu investieren, da auf den Gewinn dann weniger Steuern zu zahlen sind. Die Verringerung der Ertragssteuern bringen nur mehr Geld in die Taschen der Eigentümer beziehungsweise Anteilseigner und verringert den Anreiz auf Zukunftsinvestitionen.

Gerhard Schöder

Bad Abiling

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