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Kein Abbild der Kirche

Zu den Berichten über den „Synodalen Weg“ in der katholischen Kirche (Politikteil)

:

Als Katholik mag ich da rauf hinweisen, dass die Vollversammlung des „Synodalen Weges“ kein Abbild der katholischen Kirche in Deutschland ist.

Von den 229 Mitgliedern sind insgesamt 56 Prozent Bischöfe, Vertrauenspersonen der Bischöfe sowie Vertreter der Berufsverbände der Generalvikare, der Priester, der Diakone, der Pastoralreferentinnen und der Gemeindereferenten. Weitere 41 Prozent sind entweder Mitglieder des „Zentralkomitees der deutschen Katholiken“ oder nehmen auf Wunsch des Zentralkomitees teil. Dieses Zentralkomitee enthält zwar Laien. Diese werden aber nicht von der Gesamtheit der katholischen Laien in allgemeinen und freien Wahlen bestimmt. Vielmehr haben ausgewählte Vereine und Institutionen das Vorrecht, die Plätze im Zentralkomitee zu besetzen, beispielsweise das Bischöfliche Missionswerk Misereor, der Caritasverband mit seinen 600 000 Angestellten, der Bundesverband der Gemeindereferentinnen oder die Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen.

So gesehen ist der „Synodale Weg“ eher ein Betriebsrat der Berufskatholiken. Und verhandelt werden Machtansprüche des kirchlichen Personals gegenüber den Kirchenführern. Es geht um Geld, Kompetenzen und Karrierechancen. Spannend? Ja. Aber zukunftsweisend?

ProfessorDr. Johannes Schroeter

Großkarolinenfeld

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