Kassen geldgierig

Zum Bericht "Verband warnt vor Apothekensterben" im politischen Teil:

Endlich ein Bericht, der die Handelsspanne der Apotheken richtig beschreibt, wie sie seit 2004 gilt. Drei Prozent plus 8,10 Euro, wovon noch 2,05 Euro an die "kranken" Kassen zurückgeführt werden. Wir Apotheken subventionieren die Krankenkassen so jährlich mit zwei Milliarden Euro und treiben in deren Auftrag von unseren Kunden noch zwei Milliarden Euro Rezeptgebühren kostenlos ein. Die Umsetzung der Rabattverträge wird ebenfalls ohne Kosten durchgeführt.

Die forschenden Pharmafirmen müssen 16 Prozent Zwangsrabatt an die Krankenkassen abführen. Die Krankenkassen führen 19 Prozent Mehrwertsteuer ab, und das ist mehr Geld, als den Apotheken vergütet wird. Diese Fakten kennt auch Herr Lanz als Sprecher der Gesetzlichen Krankenkassen. Gesundheitsreformen sind keine Reformen, sondern dienen nur einem Zweck: Wie bekommen die "kranken" Kassen mehr Geld von Arzt, Apotheker, Patient und Pharmaindustrie.

Josef Schwiebacher

Prien

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