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Karl Lauterbach zu Unrecht in der Kritik

Zur Berichterstattung über Karl Lauterbach (Politikteil/Leserbrief von Theo Auer):

Leider gilt der Satz „Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd“ noch heute.

Herr Lauterbach hatte und hat mit seinen Prognosen zur Pandemie absolut recht und stützt seine Aussagen sehr wohl auf Fakten und wissenschaftliche Erkenntnisse. Auch mit der Verteidigung der Prioritätenliste liegt er völlig richtig, zumal der Impfstoff knapp ist und bei einer Öffnung dem Betrug Tür und Tor geöffnet würde. Erwiesenermaßen steigen schwerer Krankheitsverlauf und Mortalität mit hohem Lebensalter um ein Hundertfaches gegenüber mittlerem Alter.

Unsäglich sind nicht die Auftritte von Herrn Lauterbach im Fernsehen, sondern die Unterstellung seiner Bestechlichkeit, durch den Leserbriefschreiber.

Richtig ist, dass Herr Lauterbach Epidemiologe ist und von den Zusammenhängen einer Pandemie mehr versteht als der Leserbriefautor.

Karoline Brod

Rosenheim

Jetzt hat sich also auch OVB-Leser Theo Auer bemüßigt gefühlt, der lautstarken Lauterbach-Schelte beizutreten, die schon seit längerem das Land überzieht: so geräuschvoll wie gedankenleer, so ignorant wie aggressiv und oft geradezu infam. Mit seinen „Glaubenssätzen“, schreibt er, verbreite der Professor und SPD-Bundestagsabgeordnete „derart übertrieben Ängste“ im Volk – und das natürlich nur aus Eitelkeit oder Geldgier. Dumm nur, dass Lauterbachs frühzeitige Prognosen über das Eintreffen und Ausmaß einer Zweiten Corona-Welle sich sämtlich bewahrheitet und seine dringlichen Warnungen vor zu halbherzigen Beschränkungsmaßnahmen sich längst als berechtigt erwiesen haben.

Ja, dieser Mensch hat Courage gezeigt, als er mit seinen „konstant genussvoll verkündeten Kassandrarufen“ an die Öffentlichkeit ging; denn er hatte einen akademisch guten Ruf und eine politisch prominente Position zu verlieren, falls er mit seinen Analysen und Appellen völlig daneben läge.

Nun aber muss „der Herr Epidemiologe“ erleben, dass ihm (wie zum Beispiel auch seinem ehrenwerten Kollegen Christian Drosten) geschieht, was aufrichtigen Überbringern unliebsamer Botschaften häufig widerfährt: Erst werden sie verlacht, dann verleumdet und aufs Übelste geschmäht, schließlich sogar mit Morddrohungen verfolgt. Das hält nur aus, wer als Wissenschaftler einen klaren Sachverstand und als Politiker einen starken Charakter hat – und sich nicht irritieren lässt von der mediokren Meute großmäuliger, kleinhirniger Wadlbeißer.

Dr. Walter Satzinger

Amerang

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