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Kampf gegen den Klimawandel gibtes nicht zum Nulltarif

Zur Berichterstattung über die Bildung der neuen Bundesregierung (Politikteil):

Nikolaus oder Bundeskanzler? Natürlich wird Olaf Scholz am 6. Dezember zum Bundeskanzler gewählt. Angesichts des unterirdischen Nachwahlverhaltens vor allem der CSU (Söder) ist das keine Überraschung. Bald könnte es aber sein, dass Scholz auch den Nikolaus geben muss. Die Erdrettung, die sich vorrangig die Grünen zum Ziel gesetzt haben, kostet in den nächsten Jahren Billionen. Sparer, Konsumenten und Anleger werden durch immer höhere finanzielle Belastungen betroffen sein. „Greenflation“ ist das Schlagwort, das die Auswirkungen der grünen Kampagne beschreibt. Der Regierungschef wird letztlich entscheiden müssen, welche „Gaben“ er und sein Kabinett zu verteilen haben. Natürlich fordert der Kampf gegen die Auswirkungen des Klimawandels Opfer, die in gewissem Umfang ertragen werden müssen. Wirkungslosen deutschen Alleingängen muss aber gegebenenfalls mit der Rute Einhalt geboten werden. Wer sich angesichts des derzeitigen Baus von rund 1000 Kernkraftwerken und von noch mehr Kohlekraftwerken die Rettung vom vorzeitigen Aus der heimischen Kohleverstromung verspricht, leidet offensichtlich an Realitätsverlust. Bürgerinnen und Bürger werden den steinigen Weg zur Eindämmung des Klimawandels nur dann mitgehen, wenn ihnen ein Konzept präsentiert wird, das zumindest von der Mehrheit der EU-Staaten nachhaltig vertreten wird. Der gut begründete Ausbau der Kernenergie in Frankreich, Finnland und anderen Staaten lässt eine einheitliche Strategie vermissen. Französisches Grün und deutsches Grün sind offenbar grundverschiedene Farben.

Alois Kröninger

Feldkirchen-Westerham

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