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Kampenwand-Seilbahn ist hanebüchen

Zum Bericht „Kampenwand-Seilbahn genehmigt“ (Titelseite):

Nur als hanebüchen kann man die Genehmigung zum Ausbau der Kabinenbahn in Aschau im Chiemgau bezeichnen. Der Einsatz für Natur- und Klimaschutz war im Rosenheimer Landratsamt noch nie ein Thema. Hauptsache, die Wirtschaft brummt.

Unverständlich auch die Einstellung des Aschauer Gemeinderats. Soll dieser schöne Ort vollends im Verkehr ersticken? Die Versicherung des Betreibers, dass er die Zahl der Abendveranstaltungen nicht erhöhen werde, kann man getrost bezweifeln. Alle Zusicherungen werden bald vergessen sein. Oder wer kontrolliert derartige Selbstverpflichtungen?

Dasselbe gilt für die angeblich ausreichenden Ersatzpflanzungen. Untersuchungen in anderen Landkreisen haben gezeigt, dass derartige Ausgleichsflächen in vielen Fällen verkommen und nie kontrolliert werden. Das ist Augenwischerei. Eine Vorhersage erlaube ich mir noch: Das Landratsamt Rosenheim wird die Aushöhlung des Heubergs durch Kiesabbau sicher ebenfalls genehmigen. Auch hier kann man der Umwelt ordentlich schaden. Dem Bund Naturschutz wünsche ich viel Erfolg für die Klage.

Ingrid Klimesch

Rosenheim

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