Junge Leute haben zu hohe Ansprücheans Wohnen

Zu „Debatte um Verbot von Neubau von Einfamilienhäusern: Grünes Eigentor“ (Kommentar von Mike Schier im Politikteil):

Die Grünen haben den Einfamilienhäusern den Kampf angesagt. Nach dem Wohnungspolitiker Chris Kühn hat sich nun auch Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter dafür ausgesprochen, den Neubau von Einparteienhäusern in bestimmten Gegenden zu unterbinden. Neben dem zu großen Flächenverbrauch wird die „gigantische Wohnungsnot“ in Städten angeführt. Ich kann mich sehr gut daran erinnern, wie ich in den 60er-Jahren gewohnt habe, nachdem ich mein Elternhaus verlassen hatte. Zunächst bei meiner Oma, die mir ein Zimmer ihrer Zwei-Zimmer-Wohnung zur Verfügung stellte, danach wurde ich „Zimmerherr“ bei fremden Leuten, die ein Zimmer ihrer Drei-Zimmer-Wohnung vermieteten. Jahre später fand ich dann eine kleine Dachwohnung, die ich mir mit meiner Freundin und späteren Frau leisten konnte. Das waren Zeiten, in denen man tatsächlich von einer Wohnungsnot sprechen konnte. Heutzutage werden von den jungen Leuten nur zu große Ansprüche gestellt. Nach vielen Jahren konnte ich mir den Wunsch eines Einfamilienhauses mit Garten erfüllen. Auch heutzutage gönne ich jeder Familie, sich diesen Traum erfüllen zu können. Auf die Ideologien und Enteignungsfantasien der grünen Verbotspartei können wir verzichten.

Ulrich Huber

Staudach-Egerndach

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