Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Ist Mensch für Klimawandel verantwortlich?

Egal, wie die künftige Regierung ausschaut: Klimaschutz und Kohleausstieg werden für die deutsche Politik zentrale Themen in den nächsten Jahren sein.
+
Egal, wie die künftige Regierung ausschaut: Klimaschutz und Kohleausstieg werden für die deutsche Politik zentrale Themen in den nächsten Jahren sein.

Zu „Alle Wähler tragen eine große Verantwortung für uns Junge“ (Leserbrief von Lilly und Luisa Fritsch) und zur Klimadiskussion (Berichte im Politikteil):

Da dieser Aufruf zur Wahl zu unterstützen ist, hier ein paar Informationen, die die Leserbriefschreiberinnen wohl nicht kennen: Waldbrände in Australien. Die Aborigines haben seit Jahrhunderten im Winter das Totholz in den Wäldern verbrannt, um so die Gefahr eines großen Feuers zu mindern. Diese Methode wurde vor einigen Jahren mit Verweis auf den Umweltschutz verboten. Hochwasser: Hier kamen starke Regenfälle und eine Region mit steilen Tälern zusammen. Diese Sturzfluten sind weder eine Seltenheit, noch haben sie etwas mit dem Klimawandel zu tun. Jahrhundertealte Hochwassermarken belegen dies. Ein Antrag auf besseren Hochwasserschutz wurde von den Verantwortlichen abgelehnt. Ebenso wurden die genauen Vorhersagen, vier Tage vorher, ignoriert. CO2-Wert: Der CO2-Wert schwankt allein an einem Tag um wenige Hundert ppm. Lässt sich mit einem Messgerät im Garten leicht selbst beobachten. Auch ist der aktuelle Wert zwar für die letzten 800 000 Jahre hoch, betrachtet man aber die letzten 300 Millionen Jahre, so hatten diese Epochen Werte von rund 1500 ppm CO2und mehr. Für ein wirklich langes Mittel haben wir heute also einen zu geringen Wert, gleiches gilt für die Durchschnittstemperatur. Dies liegt vermutlich daran, dass wir noch in den Ausläufern einer Eiszeit stecken. Und damit kommen wir auch zur „natürlichen Variabilität im Klimasystem“. Ohne diese natürlichen Einflüsse hätte sich das Klima in der Vergangenheit ohne Mensch ja nicht ändern dürfen. Analog dazu klammern auch alle heutigen Klimamodelle den Einfluss der Sonnen kategorisch aus und können vermutlich dadurch die Vergangenheit nicht darstellen.

Andreas Flöhl

Bruckmühl

Vor dem Erscheinen der Menschheit auf der Erde bestand eine perfekte Klimaregulierung. Steigende oder fallende Feuchtigkeit durch mehr oder weniger Sonneneinstrahlung regelte die Abstrahlung ins All und stabilisierte den Temperaturverlauf. Das Gleichgewicht haben wir mit dem Verbrennen der fossilen Brennstoffe drastisch gestört, ebenso durch den wärmeproduzierenden Energieverbrauch und das dabei entstehende, die Temperatur treibende Feuchtigkeitsgas. Dieses ist das stärkste aller wärmetreibenden Gase (ICCP). Die Folge: ein Temperaturanstieg von 1,2 Grad Celsius – sehr stark steigend. Das bereits atmosphärisch angereicherte CO2(immer noch steigend) wird gut ein Jahrhundert wirksam bleiben. Der Wohlstand, definiert durch den Energieverbrauch, muss erhalten bleiben. Sehr schwierig. Damit ist die Situation klar umrissen und somit auch die Problematik, CO2drastisch zu verringern, wie bereits eingeleitet, indem wir den Energiebedarf zurückfahren, teilweise durch bessere Effizienz, Bevölkerungsstagnation, mehr Reduktion und damit auch weniger CO2. Man muss sich auf höhere Temperaturen einstellen, bis alle Maßnahmen weitgehend abgeschlossen sind. Es ist kontraproduktiv, wenn wir in einen Angst- und Katastrophenmodus verfallen. Mit klarer Erkenntnis der Zusammenhänge, Innovation und Beurteilung der Grenzen müssten wir uns auf die weitere Resterwärmung vorbereiten und reagieren, etwa mit baulichen Maßnahmen. Unsere Zukunft ist keineswegs gefährdet, wenn wir zügig vorgehen.

Ingrid Wieland

Prien

Kommentare