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Institution katholische Kirche braucht keine Reformen

Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, ist ein Befürworter des Synodalen Wegs, den konservative Katholiken nicht mitgehen wollen.
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Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, ist ein Befürworter des Synodalen Wegs, den konservative Katholiken nicht mitgehen wollen.

Zu den Kommentaren „Erneuerung muss jetzt sein“ von Claudia Möllers und „Der Geist der Verständigung“ sowie zum Bericht „Frischer Geist erwünscht“ (Politikteil/Leserbriefe):

Solche Kommentare wie von Frau Möllers sind meiner Meinung absolut römisch-katholisch-feindlich! Mein Vorschlag für die laien- und gender-begeisterte Frau Möllers wäre also: Warum mühsam dies alte Schiff kaputt machen und das auch noch mit Hilfe meiner Kirchensteuer, wenn sie doch zu neuen Ufern aufbrechen könnte? Gründen Sie doch stattdessen eine eigene Kirche, die bewährt katholische gefällt Ihnen ja offensichtlich nicht. Sie könnten wunderbar gendersensibel die Regenbogenfahne hissen, ganz offiziell und ohne schlechtes Gewissen dem Papst widersprechen, Frauen zu Hohepriesterinnen küren, Priester verheiraten, jede Wohngemeinschaft segnen, die nicht bei drei auf den Bäumen ist und noch in Gender-Esperanto kommunizieren.

Georg Bartl

Bad Aibling

Mit einem Strukturwandel der katholischen Kirche wird sich nicht automatisch der Glaube erneuern, sondern nur dann, wenn jeder sich bemüht, seine Beziehung zu Jesus zu vertiefen. Wem kann das gelingen? Wer die Mühe des Betens nicht scheut, bis das Gebet zur Freude wird und er es nicht mehr missen möchte. Wer in der Bibel in den Worten Jesu die Antworten auf die Herausforderungen des Lebens entdeckt. Wer in der Kirche und beim Gottesdienst die wirkliche Gegenwart Jesu ganz bewusst erlebt. Wer bereit ist, Nachsicht und Barmherzigkeit mit den Fehlern von kirchlichen Mitarbeitern zu üben. Wer durch gute katholische Medien wie Radio Horeb und die Fernsehsender ktv oder EWTN seinen Glauben vertieft. Wer sich also auf diese Weise bemüht, eine lebendige Beziehung zu Jesus zu pflegen, der wird die Freude am Glauben neu entdecken, der wird die Freude an der Kirche neu entdecken, der wird genau diese Freude erleben, die Jesus versprochen hat. Und diese Freude ist so ansteckend, dass sie sich in einem neuen Pfingsten der Kirche weiter über die Welt ausbreiten kann.

Hildegard Sochatzy

Kirchdorf

…der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht, der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird, der gesprochen hat durch die Propheten und die eine heilige katholische und apostolische Kirche“. Am Pfingstfest zeigt sich der Heilige Geist durch das Zeichen eines Sturmwindes, durch Feuerzungen und das Sprechen der Apostel in allen Sprachen. Das ist ein Zeichen dafür, dass die babylonische Zersplitterung – Ergebnis des Hochmuts, der die Menschen trennt – in dem Geist, der Liebe ist und Einheit in der Verschiedenheit spendet, überwunden ist. Die Kirche spricht vom ersten Augenblick ihres Bestehens an in allen Sprachen – durch die Kraft des Heiligen Geistes und der Feuerzungen – und lebt in allen Kulturen. Sie zerstört nichts von den verschiedenen Gaben, von den verschiedenen Charismen, sondern fasst alles in einer großen und neuen Einheit zusammen, die versöhnt: Einheit und Vielgestaltigkeit (Benedikt XVI.). Apostelgeschichte 2:1-47:38: „Kehrt um und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung seiner Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.“ 40: „Mit noch vielen anderen Worten beschwor und ermahnte er sie: Lasst euch retten aus dieser verdorbenen Generation!“ 41: „Die nun, die sein Wort annahmen, ließen sich taufen. An diesem Tag wurden ihrer Gemeinschaft etwa 3000 Menschen hinzugefügt.“ 42: „Sie hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten.“ „Der Heilige Geist, der Herr ist und lebendig macht – Wirken des Vaters und des Sohnes – macht Kirche. Empfanget den Heiligen Geist, Allen denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen, denen ihr sie nicht erlasst, sind sie nicht erlassen.“ Joh 20:23.

Dr. Stephan Maria Hitzel Raubling

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