Ineffiziente Bundeswehr

Zur Berichterstattung über die Bundeswehr (Politikteil):

Bindet die Corona-Krise 700 Bundestagsabgeordnete und rund 15 000 Mitarbeiter der Ministerien, oder wie ist es zu erklären, dass man von der Migration, der solidarischen Einheitsrente, der Verkleinerung des Bundestages und der Problematik der Bundeswehr nichts hört und sieht? Die Bundeswehr beispielsweise schneidet im Vergleich zu anderen Armeen in Westeuropa miserabel ab. Haben nicht die Kompaniechefs, die Bataillonskommandeure, ebenso die Generäle und letztendlich das Bundesverteidigungsministerium mit ihren 2221 Bediensteten für eine leistungsfähige Truppe zu sorgen? Den Mannschaften ist sicher kein Vorwurf zu machen! Wenn man bedenkt, dass weit weniger als 50 Prozent der Gerätschaften nicht fliegen, schwimmen oder fahren, so frage ich mich, ob diese Bundeswehr ein Abbild der Politik ist, wo es Probleme zu Hauf gibt und man oft nur mit sich selbst beschäftigt ist. Ein Vergleich Deutschland/ Frankreich: Deutschland hat 7000 einsatzfähige Soldaten, Frankreich 30 000, das Verteidigungsbudget beträgt in Deutschland 42 Milliarden und in Frankreich 45 Milliarden Euro. Es stehen hinter jedem Bundeswehrsoldaten im Einsatz 35 Kameraden und zwölf zivile Mitarbeiter im Grundbetrieb und zur Unterstützung zur Verfügung. In Frankreich sind es acht Soldaten plus zwei Zivilisten. Ein einsatzfähiger Soldat kostet im Einsatz der Bundesrepublik 5,16 Mil lionen Euro, dies ist dreimal so viel wie im EU-Durchschnitt. Unverständlich auch, dass man zu dem aufgeblähten Ministerium noch externe Berater für viele Millionen Euro braucht. Man sollte doch annehmen, dass es bei diesem Personalstand eine Handvoll Experten gibt, die hier den Überblick haben. Wohl Fehlanzeige. Mir fehlen die Worte ob dieser Unfähigkeit und Geldverschwendung.

Klaus Leber

Stephanskirchen

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